++ Aktuell: Klinikum Mutterhaus Ehrang evakuiert – Keine Gefahr mehr für Patienten und Mitarbeiter ++

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen Mitte empfangen die Patientinnen und Patienten aus dem Klinikum Mutterhaus Ehrang,. Wegen des Hochwassers ist das Ehranger Haus am 15. Juli 2021 evakuiert worden. Foto: Klinikum Mutterhaus Trier

TRIER-EHRANG. Das Hochwasser der Kyll hat dafür gesorgt, dass am Donnerstag, dem 15. Juli Teile von Ehrang von Wassermassen überflutet worden sind. Betroffen ist auch das Klinikum Mutterhaus Ehrang in der August-Antz-Straße. Das teilte die Klinikleitung des Mutterhauses Trier am Nachmittag mit.

Das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen hatte den Katastrophenalarm ausgelöst. Das bedeutet, dass das komplette Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Ehrang evakuiert werden musste. Seit dem späten Vormittag wurden Patientinnen und Patienten mit Fahrzeugen des klinikeigenen Interhospitaltransfers, Rettungsfahrzeugen und auch Hubschraubern in das Klinikum Mutterhaus Mitte und das Klinikum Mutterhaus Nord transportiert.

Um 12:27 Uhr landete der erste Hubschrauber im Klinikum Mitte. Auch das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier nahm Patienten auf. Weitere Patienten konnten entlassen werden.

Um 13.15 Uhr war dann die Evakuierung abgeschlossen. Aufgrund des steigenden Hochwassers konnte eine Explosion nicht ausgeschlossen werden.

Im Klinikum Mutterhaus Ehrang stand Wasser, betroffen sind vor allem die Cafeteria, die Physiotherapie und die im Haus befindliche externe radiologische Praxis. Ehrang ist von fehlendem Strom betroffen, auch das Klinikum.

Die Aufnahme der Patientinnen und Patienten in Mitte und Nord ist abgeschlossen. Notfälle können aktuell nicht mehr aufgenommen werden.

Foto: Klinikum Mutterhaus Ehrang

Dr. med. Christian Sprenger, der seit dem Donnerstagmorgen im Klinikum Mutterhaus Ehrang vor Ort war, ist froh, dass die Evakuierung so reibungslos funktioniert hat: „Mein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten vor Ort von der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg. Die Kräfte der Rettungsdienste, der Feuerwehr, der Polizei haben hervorragend zusammengearbeitet. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren bis zum Schluss hier vor Ort und haben sich vorbildlich um die Betreuung unserer Patientinnen und Patienten gekümmert, die in den Trierer Kliniken gut versorgt sind. Mein herzlicher Dank an dieser Stelle auch an das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier.“

Angehörige können über diese Nummern in Kontakt mit dem Klinikum kommen:

  • Infos zu von stationären Patientinnen und Patienten aus Ehrang: Tel. 0651 947-82867
  • Seelsorge: Tel. 0651 947-84493
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1 KOMMENTAR

  1. Gut zu erfahren, dass die Evakuierung funktioniert hat.
    Frage: Was hat es mit „Aufgrund des steigenden Hochwassers konnte eine Explosion nicht ausgeschlossen werden“ auf sich?

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