Die Zukunft des E-Commerce: 5 Wachstumstrends für 2021

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Symbolbild "E-commerce" - Foto: pixabay

Die Veränderungen im E-Commerce können beängstigend und aufregend sein. Jedoch lässt sich vermelden, dass nach dem kurzen Dämpfer Anfang 2020 der Onlinehandel wieder auf Erfolgs- und Wachstumskurs ist. Wer von dieser positiven Entwicklung profitieren möchte, muss sich an die immer neuen Wünsche und Gegebenheiten seitens der Kunden und des Marktes anpassen. Wir haben für Sie deshalb fünf Wachstumstrends analysiert, damit Sie 2021 sämtliche Hürden und Chancen überwinden und nutzen können.

Das weltweite E-Commerce Marktvolumen steigt weiter an
Einige Studien haben errechnet, dass die eCommerce-Verkäufe bis Ende 2021 auf 4,9 Billionen US-Dollar ansteigen könnten. Ausgegangen von den 1,3 Billionen US-Dollar aus dem Jahr 2014 hieße diese Prognose eine Wachstumsrate von 265% in weniger als 10 Jahren. Weiterführend lässt sich sagen, dass der eCommerce Umsatz weltweit mehr als 17,5% des Einzelhandels-Umsatzes übernehmen wird. Für Händler gilt es daher online aktiv zu werden und eine Marke aufzubauen.

Social Shopping legt deutlich an Popularität zu
Einige der größten sozialen Netzwerke möchten an der großartigen Entwicklung des E-Commerce teilhaben. Bisher haben Händler über die Plattformen nur Werbeanzeigen geschaltet. Am tatsächlichen Gewinn waren sie nicht beteiligt. Die Entwickler möchten diesen Umstand nun ändern und gleichzeitig die Verkaufsmöglichkeiten von Händlern verbessern. Sich diesem Trend anzuschließen haben bereits TikTok, Twitter, Pinterest, Facebook und Instagram angekündigt. Auf manchen Seiten ist die „Kaufen-Funktion“ bereits integriert worden.

Für Kunden heißt diese Veränderung ein noch einfacheres Shoppings Erlebnis und Online-Händler können noch höhere Umsätze erzielen. Auch die jeweiligen sozialen Netzwerke bleiben nicht auf der Strecke und werden prozentual für die Vermittlung beteiligt. Dieses Modell wird in den nächsten Jahren noch weiter an Relevanz gewinnen, weshalb Sie sich schon 2021 damit auseinandersetzen sollten.

Die Revolution des Mobile Shoppings
Jeder große Hersteller von Tablets und Smartphones präsentiert seit einiger Zeit im Jahresrhythmus ein neues Flaggschiff. Durch diese intensive Weiterentwicklung sind mobile Geräte heute unsere wichtigsten Begleiter. Wir verwenden sie für die Kommunikation, Recherche und auch zum Einkaufen. Ende 2018 wurden bereits 70% aller eCommerce Umsätze über mobilen Geräts abgewickelt. Dieser Trend wird sich weiter ausbreiten, weshalb Onlinehändler ihr Angebot unbedingt anpassen sollten.

Grenzübergreifender Handel wird zunehmen
Online-Käufer und Verkäufer suchen sich immer öfter auch im Ausland. Schließlich können bestimmte Lebensmittel als auch Lifestyle-, Beauty- und Kosmetikprodukte im Ausland zu besseren Konditionen eingekauft werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Onlinehändler MAKEUP, welcher mehr als 82.000 Produkte in mehr als 14 Ländern verkauft. Immerhin haben wir Menschen alle die gleichen Bedürfnisse und das Internet macht Einkäufe über Landesgrenzen so leicht wie nie zuvor.

Rund 60% aller Europäer und 45% aller Nordamerikaner haben bereits im Ausland eingekauft. Für jeden erfolgreichen und zukunftsorientierten Onlinehändler bedeutet diese Entwicklung, dass die technische Infrastruktur durch neue Technologien und Strategien ausgebaut und erweitert werden muss. Schließlich lässt sich über das Internet bequem einkaufen und die Globalisierung macht dies von jedem Ort aus möglich. 2021 sind somit große Zugewinne in puncto Umsatz und Kunden zu erwarten. Durch MAKEUPs Strategie, über Landesgrenzen hinweg zu verkaufen, konnten in den letzten 10 Jahren mehr als 280 Millionen Kunden gewonnen werden.

Voice-Commerce steigt am Horizont auf
Heute noch sehr unterschätzt wird Voice Commerce. Doch die Experten sind sich einig, dass dies die Technologie der Zukunft sein wird. Hinter Voice-Commerce versteckt sich der Onlinekauf durch Sprache. Schon heute bieten die elektronischen Sprachassistenten von Google, Amazon oder Apple die Möglichkeit, mit wenigen Worten einen Kauf zu tätigen. In Zukunft wird diese Funktion noch weiter entwickelt werden, da sie schier unglaubliche Potentiale bietet. Noch einfacher einen Kauf zu tätigen geht nicht.

Für Onlinehändler bedeutet dies, dass sämtliche Inhalte, Produkte sowie die gesamte Shop-Infrastruktur daran angepasst werden muss. Schließlich soll neben dem Kauf auch die Recherche von Produkten und Händlern über die smarten Lautsprecher möglich sein. Voice-Commerce steckt quasi noch in den Kinderschuhen und war 2020 allein in den USA bereits für 40 Milliarden US-Dollar eCommerce Umsatz verantwortlich.

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