Sonderrechte für Geimpfte? Saar-Ministerpräsident Hans gegen grünen Impfpass

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Foto: dpa

SAARBRÜCKEN. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich gegen einen sogenannten grünen Impfpass ausgesprochen.

Mit Blick auf den EU-Sondergipfel am Donnerstag erteilte er im ARD-«Mittagsmagazin» laut Mitteilung dem Ruf nach Sonderrechten für Geimpfte eine Absage. «Dafür sind wir bei dem Impferfolg gar nicht weit genug», sagte der Regierungschef. Derzeit gehe es darum, einen möglichst großen Teil der Bevölkerung überhaupt zu impfen.

«Solange verbieten sich aus meiner Sicht Debatten über Sonderrechte.» Der Impfpass war Thema beim EU-Videogipfel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihren Kollegen, die Vorstellungen darüber gingen aber noch weit auseinander. Merkel äußerte Bedenken, ihr österreichischer Kollege Sebastian Kurz machte Druck.

2 KOMMENTARE

  1. Fr. Merkel will ja den grünen Impfpass einführen, um z.b. Reisen in EU Länder zu ermöglichen. Überlegt wird noch, ob es andere Varianten gibt außer dem Impfpass. Sonst wäre man ja gezwungen, jährlich Impfungen für grippale Infektionen durchführen zu lassen=Impfpflicht. Welchen Vorteil haben den Senioren, die entweder zuhause oder im Seniorenheim mit Pflegegrad 5 versorgt werden? Da gebe ich Herrn Hans vollkommen recht, keinen Impfpass. Es würde vollkommen ausreichen, Temperaturmessung bzw. Schnelltests, die auch nicht 100% aussagekräftig sind.

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