ADAC: Weniger Panneneinsätze während Corona-Pandemie

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Ein Pannenhelfer vom ADAC geht an seinem Auto mit einer Autobatterie in der Hand vorbei. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

KOBLENZ/REGION TRIER. Bei rund 190.300 Pannen ist der ADAC im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz im Einsatz gewesen.

Das ist ein Rückgang von rund 12 Prozent, wie der ADAC Mittelrhein am Dienstag in Koblenz mitteilte. 2019 waren die Pannenhelfer noch zu über 215.000 Einsätzen ausgerückt. Im Schnitt gab es im vergangenen Jahr laut ADAC jeden Tag rund 520 Einsätze in Rheinland-Pfalz, rund 70 weniger als im Vorjahr. Deutschlandweit rückte der ADAC im vergangenen Jahr rund 3,38 Millionen Mal zu Pannen aus.

«Die geringere Einsatzzahl entspricht in etwa dem coronabedingt gesunkenen Verkehrsaufkommen und dem rückläufigen Pannenvolumen», teilte der Verein mit. Probleme mit der Batterie waren die häufigste Pannenursache mit rund 46 Prozent. Auch das sei durch die Corona-Pandemie bedingt. «Die längeren Standzeiten der Autos während der Lockdowns im Frühling und Herbst sind ursächlich für die Häufung der batteriebedingten Pannen», hieß es. Als zweithäufigste Ursache folgten demnach Pannen durch Motor oder Motormanagement mit rund 16 Prozent.

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