„Der Untergang des Römischen Reiches“ – 100.000 Euro für Trierer Ausstellung

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Dr. Marcus Reuter (Direktor Rheinisches Landesmuseum), Dr. Elisabeth Dühr (Direktorin Stadtmuseum Simeonstift) und Markus Groß-Morgen (Direktor Museum am Dom, v. l.) freuen sich über die Förderung für die nächste große Landesausstellung 2022. Foto: Landesmuseum/Thomas Zühmer

TRIER. Die rheinland-pfälzische Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“, die 2022 in Trier stattfindet, erhält einen Zuschuss von 100.000 Euro von der Kulturstiftung der Länder.

Das Rheinische Landesmuseum, das Museum am Dom und das Stadtmuseum Simeonstift beleuchten nicht nur Zerfall und Erbe des Imperium Romanum am Beispiel der Stadt Trier, sondern richten den Blick auf das gesamte weströmische Reich vom vierten Jahrhundert bis zu seinem Ende – und darüber hinaus. Trier bietet als Kaiserresidenz der Spätantike mit seinen römischen Unesco-Welterbestätten dafür einen authentischen Rahmen. Damit erfüllt die Ausstellung ziemlich genau die Förderkriterien der Kulturstiftung der Länder, die „besondere kunst- und kulturhistorische Ausstellungen mit regionaler Verankerung bei zugleich internationaler Bedeutung“ bezuschusst.

„Dass unser Ausstellungsprojekt für diese Förderung ausgewählt wurde, erfüllt uns mit Stolz“, meinen die drei Direktoren der beteiligten Museen unisono. Auf der Basis neuester Forschungsergebnisse und dank hochrangiger internationaler Exponate sowie eigener spektakulärer Objekte wird die Ausstellung von den komplexen Prozessen des Untergangs erzählen. Das Rheinische Landesmuseum illustriert unter dem Titel „Der Untergang des Römischen Reiches“ die zahlreichen Fakten und Ursachen, die zum Zerfall des Imperiums führten. Das Museum am Dom greift unter dem Titel „Im Zeichen des Kreuzes – Eine Welt ordnet sich neu“ die Entwicklungen des Christentums insbesondere an Mosel und Rhein von seinen Anfängen bis ins siebte Jahrhundert auf. Das Stadtmuseum Simeonstift beleuchtet in „Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst“ das Fortleben des Römischen Reiches in der Kunst- und Kulturgeschichte bis ins 20. Jahrhundert.

Mit dem „Untergang des Römischen Reiches“ setzen die drei Museen nach den gemeinsamen Ausstellungen zu Konstantin, Nero und Karl Marx ihre Kooperation bei Großprojekten fort.

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