Trier in der Corona-Krise – Wie verlief bisher die Pandemie?

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Frau mit Maske. Symbolbild Corona.
Foto: pixabay

TRIER. Die Römerstadt Trier in der Corona Krise- Wie waren bisher die Corona Zahlen in der Stadt – Welche Einschränkungen gab es? – Womit ist in der Zukunft zu rechnen?

Die Römerstadt Trier in der Corona Krise – Ein Rückblick
Das Corona Virus hat die Welt seit Februar fest im Griff. Während die Ausbreitung in China begann, wurde der erste große Infektionsherd in Europa in Italien festgestellt und wenige Wochen später griff das Virus auch nach Deutschland über. Seither verbreitet sich das Virus mal kontrollierter und mal unkontrollierter in Deutschland aus und ist in fast allen Regionen in Deutschland präsent. Auch die Römerstadt Trier im Südwesten von Deutschland im Bundesland Rheinland-Pfalz kämpft seither mit diesem Virus. Der nachfolgende Bericht führt auf, wie Trier bisher mit dem Virus zurechtgekommen ist und wie der aktuelle Stand ist.

Wie war die Entwicklung in der Vergangenheit?
Der erste bekannten Corona Fall in Trier wurde, wie in so vielen anderen Regionen in Deutschland, auch Anfang März gemeldet. Seitdem meldete der Landkreis Trier-Saarburg anfänglich eine stark zunehmende Ansteckungsrate, die durch den deutschlandweiten Lockdown innerhalb von 1 ½ Monaten auf eine sehr geringe Ansteckungsrate gedrückt werden konnte. Während des Lockdowns im März und April mussten die Kontakte auf ein Minimum reduziert werden, sodass in dieser Zeit sowohl Online Shopping als auch Casinos online boomten. Die Menschen wurden in dieser Zeit kreativ und haben sich auf diesem Wege andere Beschäftigungen gesucht.

Entwicklung im Sommer
Die Entwicklung der Corona Pandemie nahm wie im gesamten Land mit Beginn des Sommers einen positiven Verlauf ein. Das Gesundheitsamt der Stadt Trier vermeldete kaum Neuinfektionen und in diesem Zuge auch kaum Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Auf diesem Wege konnten viele Lockerungen während dieser Phase durchgesetzt werden. Selbst größere Veranstaltungen waren zu dieser Zeit in Deutschland und somit auch im Landkreis Trier-Saarburg möglich.

Beginn der zweiten Welle
Mit Beginn des Herbstes stiegen die Corona Zahlen auch in Trier erst langsam und Anfang Oktober immer stärker an. Das Gesundheitsamt registrierte immer höhere Fallzahlen und auch immer mehr Todesfälle, die im Zusammenhang mit Corona standen. Dabei muss jedoch auch erwähnt werden, dass der Landkreis Trier-Saarburg nie ein Infektionsherd wie andere Landkreise in Deutschland war. Stattdessen befand sich der Landkreis immer im Mittelfeld der Infektionszahlen in Bezug zur Einwohnerzahl und ist in diesem Zuge nicht negativ landesweit aufgefallen.

Somit lässt sich zusammenfassend sagen, dass Trier bisher verhältnismäßig gut durch die Corona Pandemie gekommen ist. Zwar sind auch hier wie im kompletten Land zuletzt die Fallzahlen in die Höhe gegangen, jedoch keineswegs so stark wie anderen Landkreisen in Deutschland. Die Zukunft wird zeigen, ob Trier den positiven Weg mit den geringen Fallzahlen weiterhin halten kann, wobei dieses natürlich prinzipiell vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängen wird. Ein Negativbeispiel für die Pandemiebekämpfung ist der Landkreis Trier mit seinen Fallzahlen auf keinen Fall.

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