Ermittlungen nach tödlichen Schüssen auf Messerangreifer bei Polizeieinsatz

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Nach den tödlichen Schüssen eines Polizisten auf einen 57 Jahre alten Messerangreifer in einer Mainzer Seniorenwohnanlage sind die Hintergründe noch unklar. Der 57-Jährige hatte am Dienstagabend einen 76 Jahre alten Mitbewohner der Anlage mit einem Messer schwer verletzt und die herbeigerufenen Polizisten bedroht, wie die Polizei am Mittwoch berichtete.

Weder Pfefferspray noch der Einsatz eines Elektroschockers (Taser) hätten den Angreifer stoppen können. Ein Beamter habe dann bei der Festnahme des 57-Jährigen mehrere Schüsse abgegeben.

Die Polizei war gegen 17 Uhr von dem Messerangriff verständigt worden. Eine Streife entdeckte eine größere Blutspur im Flur der fünfstöckigen Wohnanlage und den Schwerverletzten. Er wurde mit Schnittverletzungen im Gesicht und am Arm ins Krankenhaus gebracht, und die Polizei forderte Unterstützung an. Mindestens drei Streifenwagen seien am Tatort gewesen, berichtete ein Polizeisprecher.

Der mutmaßliche Angreifer hielt sich beim Eintreffen der Polizei auf der Terrasse seiner Erdgeschosswohnung auf und trat – mit einem Messer bewaffnet – auf die Beamten zu, als diese seine Wohnung ausgemacht hatten und ihn festnehmen wollten. Warum der Mann seinen älteren Nachbarn verletzt hatte, war zunächst völlig unklar.

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