„Knöllchen-Dauerauftrag“ – Polizei sucht unbekannten „Spender“

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Bildquelle: Wikimedia Source

DORTMUND. Mit einem ungewöhnlichen Aufruf via facebook, sucht die Polizei Dortmund seit dem gestrigen Montag nach einem unbekannten „Spender“. Nach einem „Gurt-Delikt“ sollte ein Verkehrsteilnehmer den Betrag von 30 Euro überwiesen, allerdings wurde ein Dauerauftrag eingerichtet, sodass aus den eigentlichen 30 Euro nun schon 420 überwiesen wurden.

Auf der Facebook-Seite der Polizei heisst es:

„Am 7. Januar 2016 erwischten unsere Kollegen einen polnischen Verkehrsteilnehmer auf der Eberstraße in #Dortmund ohne angelegten Gurt. Wie üblich bekam der 33-Jährige eine Zahlkarte mit nach Hause. Vorbildlich überwies in der Folge ein Freund des Mannes für ihn die 30 Euro.

Aus 30 Euro sind mittlerweile 420 Euro geworden!

Hier hätte die Geschichte zu Ende sein können. Aber der „spendable“ Freund richtete scheinbar einen Dauerauftrag bei seiner Bank ein und überweist seitdem fleißig jeden Monat an die #Polizei #Dortmund. Pünktlich zum 22. eines jeden Monats erreichen uns somit 30 Euro.
Bislang überwiesen unsere Kollegen natürlich das Geld zurück. Das wird auch weiterhin geschehen. Den Dauerauftrag einzustellen gelang bisher nicht. Der „Spender“ und der eigentlich betroffene Verkehrsteilnehmer verzogen an eine unbekannte Wohnanschrift!

Wir brauchen Ihre Hilfe!

Kennen Sie eventuell einen der beiden Betroffenen oder ahnen Sie, um wen es sich handeln könnte? Dann teilen Sie bitte unseren Beitrag oder leiten Sie diesen weiter. Vielleicht meldet sich bald jemand bei uns oder seiner Bank und löscht den Dauerauftrag! Unser Ansprechpartner für den „Spender“ oder dessen Freund ist unter der Telefonnummer 0231/132-4461 zu erreichen!
Vielen Dank!“

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