COCHEM – Die Kriminalpolizei warnt vor einer aktuellen Welle von Trickbetrügern in der Region. Am Vormittag des 22.05.2026 wurde eine 87-jährige Anwohnerin in der Masburger Straße in Kaisersesch Opfer dieser Masche.
Ein bislang unbekannter Täter spiegelte der älteren Dame vor, ein Angestellter ihres Geldinstituts zu sein. Dadurch gelangte er in den Besitz sensibler Bankdaten.
Die Betrugsmasche im Kreuzungsbereich der Haustür
Der Vorfall ereignete sich gegen 09:50 Uhr. Nach den bisherigen Ermittlungen fand vermutlich vorab eine telefonische Kontaktaufnahme statt. An der Haustür suggerierte der optisch gepflegte Mann der Geschädigten eine notwendige Überprüfung ihrer EC-Karte. Die Seniorin händigte dem Unbekannten daraufhin sowohl die Bankkarte als auch die dazugehörige PIN-Nummer aus.
Sofortige Geldabhebung am Automaten
Der Täter suchte im Anschluss umgehend einen nahegelegenen Geldautomaten auf. Dort hob er mit der erlangten Karte einen vierstelligen Euro-Betrag vom Konto des Opfers ab. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Haupttäter nicht allein agierte. Ein zweiter Mittäter dürfte in Tatortnähe mit einem Fluchtfahrzeug bereitgestanden haben.
Täterbeschreibung und polizeiliche Verhaltenstipps
Der flüchtige Mann wird auf 25 bis 30 Jahre geschätzt. Er hat eine schlanke Statur, dunkelblonde Haare und ein adrettes Erscheinungsbild. Er sprach hochdeutsch ohne Akzent. Da weitere Versuche im Raum Kaisersesch nicht ausgeschlossen sind, erinnert die Polizei ausdrücklich an die Sicherheitsregeln. Kreditinstitute verlangen niemals die Herausgabe von Karten oder PIN-Nummern an der Haustür. Sachdienliche Hinweise werden an die zuständige Polizeidienststelle erbeten.
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