Die Stadt-Kolumne – Vom lieben Geld, dem Dunning-Kruger-Effekt und den Lieblingsmenschen 

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Majusebetter, Trier: Wenn schon Bismarck, dann doch bitte auch mit C ... Foto: E.T.

TRIER. Sie können es nicht mehr hören und lesen, Theater ums Theater, Theater, Theater, Theater? Ganz offen: Ich auch nicht! Also lassen wir die Kulturleute ihre Arbeit machen und schließen wir das für Trier unrühmliche Kapitel ab – soweit es eben geht. 

Wobei: Kurz müssen wir doch noch einmal darauf zurückkommen. Alldieweil es auch hier ums liebe Geld geht, um was auch sonst? Aber dazu später mehr. Beginnen wir unseren Streifzug also woanders, mit etwas Historie und auch mit Aktualität. Denn wie meine Großeltern schon zu sagen pflegten: So was kommt von so was her! Und von Lieblingsmenschen wird natürlich auch die Schreibe sein – zum guten Schluss. 

Von Eric Thielen 

Träumen wir mal etwas: Trier hat eine schnieke Innenstadtschule, hypermodern, ein Ort zum Leben und zum Lernen. Dort, wo jetzt an der Tufa gewerkelt wird, steht sie. Die Pennäler aus Barbara-, Ausonius- und Egbert-Schule wackeln allmorgendlich in die Wechselstraße. Die alten Gebäude der ehemaligen Schulen wurden umgewandelt oder auch abgerissen, vielleicht für Wohnungen, die Trier dringend braucht, vielleicht auch für Unternehmen und Gewerbetreibende, die Trier ebenfalls dringend braucht. Auf dem Gelände des alten Walzwerkes in Kürenz steht ferner eine neue, glänzende, frische Tufa – mit viel Grün zum Erholen und mit ausreichend Parkplätzen. Kein Stau, kein Stress, keine Sorgen. Die Verhandlungen mit dem Eigentümer liefen bereits. Positiv sogar. 

Geht nicht, denken Sie? Ja, so dachte das Baudezernat vor annähernd zehn Jahren – damals noch unter anderer Leitung – auch. Geht nicht, hieß es aus den Amtsstuben: Die Innenstadtschule kostet mehr als sieben Millionen Euro und ist nicht vor 2023 fertig. Ganz in der Sprachregelung der sogenannten Verantwortungsgemeinschaft aus CDU und Grünen, der damals vorherrschenden Macht in der politischen Szene Triers. Der Ortsvorsteher im Gartenfeld, wo Egbert liegt, war grün, der Dezernent schwarz, also war das Kind schon tot, bevor es geboren wurde. Egbert war die Morgengabe der Schwarzen an die grüne Braut. Dafür bekamen die Unionschristen ihren Drogeriemarkt auf dem Petrisberg. Und die Tufa? Nun, der Umzug scheiterte am berüchtigten politisch-bürokratischen Widerstand. 

Wie auch die Verlegung des gesamten Rathauses, wie die Umwandlung des Augustinerhofes in einen großen Kulturhof mit Öffnung zum Viehmarkt hin, ohne Autos auf dem Asphalt, auch hier mit Grünflächen und zusätzlichem Platz für das Theater in der Generalsanierung: ein Probezentrum auf dem Energie- und Technikpark der Stadtwerke hätte sich von vornherein erledigt, und auch die leidige Anmietung von anderen, also externen, Bürogebäuden und Flächen wäre größtenteils überflüssig geworden. Vielleicht wäre das Rathaus nach Trier-West umgezogen, als öffentliches Bekenntnis zu dem seit Jahrzenten vernachlässigten Stadtteil, vielleicht in die alte Jäger-Kaserne, dann mit Anbindung an die neue Westtrasse der Bahn. Alles zukunftsorientiert. Vielleicht, vielleicht, vielleicht. Schnee von vorgestern. 

Die Ideen waren da bei dem damals noch frischen Oberbürgermeister, der mit Elan und Neugierde die Fenster der verstaubten Amtsstuben aufreißen wollte. Er wollte die Innenstadtschule, er wollte den Umzug, er wollte die Anmietungen beenden. Doch Wolfram Leibe scheiterte – am bürokratischen und nicht zuletzt am politischen Widerstand. Ja, er lief immer wieder gegen Wände, was er jüngst in einer der unzähligen Ausschusssitzungen zu Recht beklagte. Wände aus Bürokratenhirnen, aus Faulheit, aus Trägheit, aus Desinteresse, aus schnarchender Provinzialität, aus mangelhafter Information. Und aus fehlender intellektueller Tiefe. Vor allem daraus, denn um weitreichende Zusammenhänge zu begreifen, bedarf es grundlegender kognitiver Fähigkeiten. Von jenen, die im Rat, in den Ausschüssen und Beiräten Entscheidungen beeinflussen und treffen, sind schlicht zu viele mit dem Dunning-Kruger-Effekt geschlagen – heute übrigens mehr denn je zuvor. 

Politisch und strategisch denken 

Dies zur Historie, nun zur Gegenwart in 2026: An Egbert wird immer noch gezimmert, sogar am Feiertag, wovon ich mich am verregneten Vatertag selbst überzeugen konnte. Zwei Millionen Euro hatte das Baudezernat vor nunmehr zehn Jahren für die Sanierung der kleinen Schule veranschlagt. Daraus wurden dann knapp fünf Millionen Euro, und heute stehen wir bei zehn Millionen Euro. Und fertig ist das Ding immer noch nicht. Aus der Wiederöffnung nach den Sommerferien wird nichts, vielleicht zu den Herbstferien dann. Vielleicht aber auch erst im kommenden Jahr. Nichts Genaues weiß man auch hier nicht. Wie so oft in Trier. Dass ferner auch die Kosten weiter steigen, ist keineswegs auszuschließen. 

Immer noch Baustelle: die Egbert-Schule. Foto: E.T.

So läuft das eben ab, wenn die Stadt selbst baut. Und selbige Planer, nennen wir sie ruhig Experten, sollen ein Probezentrum für das Theater im veranschlagten Zeit- und Kostenrahmen bauen? Lächerlich und ferner unvorstellbar! Ach, wäre es doch nur Egbert, es ginge ja noch. Aber es ist ja auch Humboldt, auch der Wolfsberg, es sind die Straßen, es ist die Auffrischung des Porta-Nigra-Umfeldes, über die ich vor 15 Jahren für ein anderes Trierer Online-Magazin bereits schrieb. Die Papiere und Gutachten dazu dürften in den Schreibtischschubladen der Amtsstuben bereits zu Staub verfallen sein. Es ist ein fortwährendes Und – und das ohne Ende. Wo die Stadtwerke die Planungshoheit haben, läuft es übrigens. Wie bei der neuen Feuerwache. Auch wenn dies medial keine Erwähnung findet.  

Doch es kommt noch dicker: Knapp fünf Millionen Euro Fördergeld wurden der Stadt für die Schulsanierungen gestrichen. Der neue Baudezernent, von den Grünen nominiert – übrigens ein Widerspruch in sich –, ergeht sich in Allgemeinplätzen und Ausflüchten. Irgendwie und möglicherweise und vielleicht oder doch bestimmt und ganz sicher werde er das mit der Kommunalaufsicht und dem lieben Geld schon hinbekommen, orakelt Thilo Becker, der Mann mit dem Doktortitel, in allen Sitzungen stotternd vor sich hin, als säße er auf dem Dreifuß der Pythia im antiken Delphi. Wird er denn, kann er überhaupt, und darf er ferner? 

Es sieht aktuell nicht danach aus. Denn die alte und neue Mainzer Finanzministerin Doris Ahnen hat den Riegel vorgeschoben, wie aus einer Antwort Ahnens auf die kleine Anfrage des Trierer Landtagsabgeordneten Michael Frisch von den Demokraten hervorgeht. Die Bundesmittel – und nur um solche geht es – aus dem Kommunalen Investitionsprogramm sind dicht. Auch für Trier, weil die Sanierungen der Schulen nicht fristgerecht bis zum 31. Dezember vergangenen Jahres abgeschlossen worden waren. Die Landesregierung hat darauf keinen Einfluss. Aber selbst dann, wenn alle Hoffnungen des Bürokratie-Weltmeisters Becker in Erfüllung gehen sollten, bleibt ein Fehlbetrag in Millionenhöhe. 

Wobei es bei dieser Größenordnung von rund 1,1 Millionen Euro kaum bleiben wird. Natürlich hat Becker die Sache nicht alleine verbockt, es begann schon früher, unter seinem Vorgänger Andreas Ludwig. Doch der ist weit weg und nicht mehr greifbar und ergeht sich auf dem politischen Altersruhesitz in Revanche-Gelüsten. Die politische Verantwortung liegt jetzt bei Becker. Und weil Finanzdezernent Leibe das Millionenloch nicht aus irgendwelchen verborgenen Kassen stopfen kann, muss eben ein Nachtragshaushalt her. Das könnte und dürfte haarig für Becker werden, alldieweil bei offensichtlichen Versäumnissen des Dezernenten der Vorwurf der Untreue im Raum steht – mit allen rechtlichen Konsequenzen, bis hin zu juristischen Ermittlungen. 

Apropos Landesregierung: ein kurzer Ausflug von der Mosel an den Rhein. Der Trierer SPD-Mann Sven Teuber bleibt Minister in Mainz. Von der Bildung wechselt Teuber in das neue Ministerium für Kultur und für – die Kommunen. Dort wird dann aller Voraussicht nach auch der berühmt-berüchtigte Investitionsstock (I-Stock) des Landes verwaltet werden, der bisher im Innenministerium angesiedelt war. Für Trier ist das eine Freudenbotschaft. Denn die Stadt hängt bei annähernd 800 Millionen Euro Schulden am Tropf der Mainzer Regierung, ohne Landeszuschüsse geht hier kaum noch etwas. Also, werte Trierer Christdemokraten: ein Grund mehr, auch im Rat die Annäherung an die Sozis zu suchen. Politisch zu denken, heißt, strategisch zu denken. Und die Strategie kann nur lauten: Was für die Stadt gut ist, muss der Politik recht sein. Grün hat von morgen an in Mainz ohnehin nichts mehr zu melden. Das sollte künftig auch für Trier gelten.  

Wer bekommt die Rechnung? 

Bleiben wir beim lieben Geld und wechseln wir noch einmal kurz zum Theater rüber. Ja, versprochen, so kurz, wie es eben nur geht. Die Sanierung des Theaters ist eine Mammutaufgabe. Zwei Meinungen gibt es hier nicht. Und das Volumen von rund 90 Millionen Euro plus X ist gigantisch, keine Frage. Auch die Kritik daran ist berechtigt, ebenfalls keine Frage. Die aber hätte früher, lauter und vor allem intensiver erfolgen müssen, wie eben auch die dazugehörige Debatte. Vor zehn und noch mehr Jahren habe ich mit dem heutigen Kulturdezernenten Markus Nöhl, mit dem ehemaligen Intendanten des Mosel-Musik-Festivals, Hermann Lewen, mit unzähligen Kulturschaffenden und Politikern aller Parteien und auch mit dem Oberbürgermeister gestritten und debattiert, ob’s eben nicht auch eine Nummer kleiner geht. Und damals redeten wir noch über ein Volumen von rund 50 Millionen Euro. 

Der politische Konsens über die Parteigrenzen hinweg war jedoch unzweideutig: Das Theater sollte in der nun beschlossenen Variante generalsaniert werden, und zwar mit einem großen Wurf, nicht in typischer Trierer Flickschusterei. Um das Kulturhaus eben für die kommenden 50 und mehr Jahre zukunfts- und krisenfest zu machen. Leibe selbst machte daraufhin harte Nägel mit großen Köpfen. Ja, auch unbürokratisch in enger Kooperation mit den Stadtwerken, weil er wusste, dass die Zeit wegen der zwangsläufig ansteigenden Kosten drängt und dass das hauseigene Bauamt eine solche Mammutaufgabe nie würde stemmen können. Unstrittig ist: Die Entscheidung wurde in allen Gremien nahezu einstimmig gefällt – demokratisch eben. Die Debatte nun immer wieder anzuheizen, das Fass immer wieder neu aufzumachen, ist ebenso unredlich wie perfide. Auch ehemalige Gegner dieser fiskalischen Größenordnung – wie ich selbst – müssen Entscheidungen irgendwann einmal akzeptieren. Auch das gehört zum demokratischen Verständnis. 

Dies zur Historie, nun zur Gegenwart. Die von Grünen, FDP und Teilen der CDU verursachte Verzögerung wegen des Probezentrums wird die Stadt weitere Millionen kosten. Wir reden hier von fünf bis sechs Monaten Verzögerung – sofern alles planmäßig abläuft. Der Betrieb am Theater muss zum Jahresende eingestellt werden, weil die Gutachter der Technik im Kulturhaus kein Siegel mehr geben. Das ist wie beim TÜV: ohne Plakette keine Weiterfahrt; die Schrottkarre ist schlicht nicht mehr verkehrstauglich. Die veraltete Technik im Graubnerbau am Augustinerhof ist inzwischen zur Gefahr für Leib und Leben der Theater-Leute geworden. Nicht auszudenken, was los sein würde, würden einem Sänger, Tänzer oder gar einem Schauspieler Teile dieser Bühnentechnik auf den Kopf fallen. Das Geschrei nach politischer Verantwortung und personellen Konsequenzen kann ich jetzt schon hören: Skandal, Skandal, Skandal! Dann wohl mit und von den Grünen in vorderster Reihe. 

Weil die Generalsanierung wegen der Blockadehaltung von Jamaika infrage stand, konnte das Rathaus die sogenannte Leistungsphase fünf, also die Ausführungsplanung, nicht starten. Alles lag auf Eis. Und wofür? Damit nach sechs Monaten politisch-medialer Schlammschlacht das gleiche Ergebnis wie vor einem, wie vor zwei, wie vor drei Jahren steht. Das ist Trier, und auch das meinte ich weiter oben mit dem Dunning-Kruger-Effekt bei leider zu vielen Mitgliedern des Rates und der beteiligten Ausschüsse. Im Worst Case wird diese Verzögerung die Stadt bis zu drei Millionen Euro kosten, je nach Steigerung der Baukosten. Kalkuliert wird mit drei Prozent pro Jahr, doch aktuell liegt die Steigerung ob der weltweiten Krisen eher im Bereich um sechs Prozent jährlich. Macht bei einem Gesamtvolumen von prognostizierten 90 Millionen Euro und einer Verzögerung von sechs Monaten folglich zwischen 1,35 und 2,7 Millionen Euro Mehrkosten – negativer Verlauf nach oben selbstredend offen. 

Und wer steht nun dafür gerade: Die machthungrigen Grünen, die verschlagene FDP, die nassforschen Teile der CDU, der vergessliche Ex-Dezernent aus Bad Kreuznach oder das hiesige Printmedium, an wen soll das Rathaus die Rechnung schicken? Da wir schon beim Theater sind, bleiben wir einfach in der dramaturgischen Wortwahl: „Das war kein Heldenstück, Octavio!“ Oder in meiner eigenen Abwandlung von Schillers Wallenstein: Das war wahrlich kein Ruhmesblatt, meine Herrschaften! Mit einem kleinen Postskriptum wollen wir den Schwenk zum Theater dann auch beenden: Weil das Kulturhaus saniert werden soll, wird keine Schule, keine Straße, keine Kita weniger saniert, alldieweil dies zwei völlig verschiedene Geldtöpfe sind. Dies an die Adresse der uninformierten Kritiker. Das ist die wahre Wahrheit, und das schreibt ein alter Kritiker dieser kulturellen Mammutaufgabe. 

Mein lieber Thorsten Kretzer … 

Ach ja, meine Lieblingsmenschen, die Grünen. Nun, Sie wissen, wie es gemeint ist. Selbst überhöht, nach eigener Einschätzung moralisch stets auf der richtigen Seite, Weisheit und Wissen gepachtet, suhlen sie sich in einer Suppe aus Hybris und Verachtung. Das Problem: Da der von den 68ern propagierte „Marsch durch die Institutionen“ – von der Politik über die Justiz bis in die Redaktionsstuben – inzwischen abgeschlossen ist, schaut ihnen kaum noch jemand auf die Finger. 

So können sie schalten und walten, wie es ihnen beliebt. Die hiesigen Grünen sind zudem ein besonderer Zweig dieser politischen Spezies – zumindest auf kommunaler Ebene. Hier ist alles extrem, im eigenen Binnenverhältnis wie auch in der Wirkung nach außen. Aber mein lieber Thorsten Kretzer, was war das denn? Erst redet Deine Kollegin Nancy Rehländer das ökologische Vorzeigeprojekt „ParQ54“ – grüner geht’s doch nicht mehr! – im Stadtrat kaputt, um dem Oberbürgermeister in gewohnter Manier eine reinzuwürgen, und dann wirfst Du ihm auch noch Grünen-Bashing vor, als Leibe sich gegen die – wieder einmal – falschen Behauptungen wehrt und mit Fug und Recht von der neuen Misstrauenskultur im Rat sprach.  

Ökologisches Vorzeigeprojekt: der ParQ54 in Euren. Foto: E.T.

Als einer der letzten Mohikaner des inzwischen fast ausgerotteten Stammes der grünen Pragmatiker solltest Du es doch besser wissen: Der Rat hatte Leibe schon vor Jahren Vollmacht erteilt, den Gewerbepark in Euren zu entwickeln, und die Entwicklungskosten bleiben mit 19,5 Millionen Euro unter den veranschlagten 21,1 Millionen Euro. Und zudem war es ihm gelungen, knapp sechs Millionen Euro an Fördergeld einzustreichen. All das wurde im zuständigen Ausschuss ausführlich erläutert, natürlich auch die Kostenfortschreibung. Aber gut, da fehlte Deine/Dein Kollegen:innen. Womit wir wieder beim Dunning-Kruger-Effekt sind. 

Aber Grünen-Bashing, mein lieber Thorsten? So sehr ich Dich persönlich als knorken Typen schätze und so sehr es dich ehrt, dass Du von euren neuen, geltungssüchtigen Anführer:innen aus einigen Gremien – Du weißt, welche gemeint sind – rausgedrängt wurdest, so sehr solltest Du wissen: Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es eben auch heraus. Auch das wussten unsere Großeltern schon. Ein Rat von mir unter ehemaligen Nachbarn, mein lieber Thorsten: Kandidiere für den Fraktionsvorsitz! Vielleicht gelingt es Dir ja, den unheilvollen Einfluss der inzwischen alles beherrschenden Clique einzudämmen und einen neuen Pragmatismus anstelle blindwütiger Attacken zu etablieren. 

Das Ergebnis dieser unseligen Attacken habt ihr jetzt auch gegenüber den Bürger:innen dieser Stadt zu verantworten: Euer Dezernent darf sich von nun an um das neue Gewerbegebiet an der Autobahn unweit des Kockelsberges kümmern. Wegen der grünen „Misstrauenskultur“ hat Leibe keine Lust mehr darauf. Wer will es ihm verdenken, mein lieber Thorsten? Du etwa? Und Du weißt selbst nur zu genau, dass unter Beckers Regie die Erschließung dieses für Trier enorm wichtigen Areals nun bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag auf sich warten lassen wird. Tja, so ist das eben mit den Gruben, die man für andere gräbt …  

Damit wünsche ich Ihnen, geneigte Leserinnen und Leser, eine schöne Woche. Bis demnächst an gleicher Stelle! 

Die neue Stadt-Kolumne ist ein Meinungsbeitrag unseres Autors Eric Thielen.

Zum Thema: Der Kommentar: Etwas mehr Bismarck wagen 

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