PayPal steigt aus, Muchbetter Casinos ein

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Weltweit nutzen unzählige Menschen zum Onlinebezahlen einen bestimmten Dienst – PayPal. Seit Jahren hat sich dieser nicht nur in Deutschland bei den Nutzern als praktische Option herausgestellt. Doch nun hat der Finanzdienstleister begonnen, seinen Service in bestimmten Bereichen einzustellen.

Betroffen von der Einstellung des Geldtransfers sind vor allem Anbieter von Streaming-Diensten, die Erwachseneninhalte bieten und nun auch diverse Online-Casinos. Dabei nutzen viele Menschen gerade PayPal, um Waren zu bestellen oder Dienstleistungen zu nutzen. Doch auch auf der anderen Seite stehen weltweit eine Vielzahl von Unternehmen, die sich auf die Abrechnung via des Finanzdienstleisters verlassen. Denn nach wie vor gehört PayPal zu den unkompliziertesten und sichersten Methoden, online schnell eine Zahlung abzuwickeln.


Somit wundert es kaum, dass auch im Bereich der Online-Casinos viele den Service für ihre Zahlungen nutzten. Sowohl Glücksritter als auch Betreiber konnten sich bisher auf einen sicheren Zahlungsverkehr mittels PayPal verlassen. Doch nun ist erst einmal Schluss damit. Denn der Finanzdienstleister hat damit begonnen, die ersten Anbieter als Finanzpartner auszuschließen. Die ersten Betreiber, die von diesem Schritt betroffen waren, sind die GVC Holdings sowie die 888 Holdings. Seit nun einigen Tagen ist es Kunden, die an Angeboten der genannten Glücksspiel-Konzerne partizipieren wollen, nicht möglich, als Zahlungsoption den Dienst von PayPal zu nutzen. Beide Konzerne hingegen strichen damit den Finanzdienstleister ebenfalls aus all ihren Angeboten auf dem deutschen Markt. Somit sind auch alle Kunden betroffen, die als Beispiel im Raum Trier oder der Eifel in den Online-Angeboten ihr Glück suchen.


Eine Alternative hierzu sind für die Online-Casinos schlicht neue Zahlungsmethoden. Eine davon kommt von einem FinTech und bietet in den Muchbetter Casinos eine unabhängige und einfache Zahlungsweise an. Denn die Zahlung läuft ebenfalls über eine App. Eine Kontoeröffnung online ist somit hinfällig. Zudem kann über eine Prepaid-Mastercard verfügt werden, die es noch einfacher macht, den eigenen finanziellen Spielraum im Auge zu behalten.


Den Grund im Übrigen, für den Ausstieg von PayPal, machen Experten in der immer noch schwierigen Rechtslage aus. Denn die Geister scheiden sich in Deutschland, wie das Online-Glücksspiel eigentlich konkret einzuordnen ist. So ist etwa laut Glücksspielstaatsvertrag § 4 Absatz 4, das „Veranstalten und Vermitteln öffentlichen Glücksspiels“ über das Internet verboten – dagegen steht allerdings das europäische Recht, das eine EU-Dienstleistungsfreiheit vorsieht. So berufen sich viele internationale Anbieter auf genau dieses, da sie schließlich über eine Lizenz aus einem EU-Mitgliedstaat verfügen und dementsprechend ihre Dienste hierzulande, rein rechtlich, anbieten dürfen.

Allerdings gibt es aktuell noch keine eindeutige Regelung vom Gesetzgeber. Damit arbeitet die gesamte Brachen in Deutschland in einer Grauzone. Glaubt man nun den Experten, ist es eben jene gesetzliche Unsicherheit, die PayPal dazu veranlasst hat, sich aus diesem Feld als Dienstleister zurückzuziehen. Zumindest solange, wie die eindeutigen rechtlichen Grundlagen noch nicht geschaffen sind.

Für Kunden, die schon länger in diesem Bereich ihre Freizeit gestalten, ist das allerdings nichts vollkommen Neues. So hatte der Finanzdienstleister bereits 2016 mitgeteilt, dass für den Zahlungsverkehr in diesem Rahmen kein Käuferschutz besteht. Wer die AGB von PayPal bewusst liest, findet darin den expliziten Hinweis darauf, dass PayPal diesen für Sportwetten als auch für andere Online-Glücksspiele, nicht mehr bietet.

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