Fußball-Oberliga: Das nächste Topspiel – Salmrohr empfängt Aufsteiger Schott Mainz

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Mittelfeldregisseur Sebastian Ting kommt beim FSV zunehmend besser in Schwung.

SALMROHR. „So viele Spiele wie möglich gewinnen“, hat Trainer Paul Linz seinen Schützlingen beim FSV Salmrohr als Aufgabe mit auf den Weg für die restliche Saison in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gegeben. Diese Zielsetzung soll nicht nur zu einer Top-Platzierung in der Meisterschaft führen, sondern auch die Spannung und die Konzentration im Hinblick auf das Rheinlandpokal-Halbfinale gegen die TuS Koblenz hochhalten. Nächster Stolperstein für die Salmtaler ist dabei der TSV Schott Mainz (Samstag, 15.30 Uhr, Salmtalstadion). Es ist das Duell der beiden besten Teams der Rückrunde.

Der Spielplan beschert dem FSV Salmrohr nach einer Serie von Spitzenspielen mit dem TSV Schott Mainz den nächsten dicken Brocken. Der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt rangiert zwei Zähler vor dem FSV auf dem fünften Tabellenplatz und stellt mit 56 Treffern die beste Offensive der Liga. Dazu passend belegt Can Cemil Oezer mit 19 Toren den ersten Platz in der Torjägerliste, auf Platz drei mit 14 „Einschlägen“ ist Preston Mark Zimmermann zu finden. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt deshalb auch Karl-Heinz Kieren, der Sportliche Leiter des FSV. Gerne erinnert er sich allerdings an das Hinspiel, das mit 3:1 gewonnen wurde und ziemlich am Anfang der Erfolgsserie der Salmrohrer nach dem Trainerwechsel stand.


Wie ein roter Faden zieht sich unterdessen immer noch die Personalnot der Salmrohrer durch diese Saison. Nach wie vor fällt mit Julian Bidon, dessen Muskelverletzung im Oberschenkel sich als sehr hartnäckig erweist und Daniel Petersch (berufliche Gründe) der komplette rechte Flügel aus. Das ist nicht immer so gut zu kompensieren, wie beim 5:1-Sieg in Mechtersheim. „Es ist nicht zu ändern“, sagt Kieren, „bei ‚Jule‘ wissen wir nächste Woche mehr.“ Dann soll noch einmal ein CT des lädierten Muskels gemacht werden.

Nach den so erfolgreichen letzten Monaten basteln Kieren und Linz schon an der Mannschaft für die Saison 2015/16. Im Team der aktuellen Saison steckt noch viel Entwicklungspotenzial. „Das Ziel lautet deshalb“, so Kieren, „möglichst alle auslaufenden Verträge zu verlängern.“ Die ersten Verhandlungen haben die Macher beim FSV schon abgeschlossen. Der 22-jährige Torjäger Fabian Helbig hat seinen Kontrakt um zwei Jahre verlängert, Mittelfeldspieler Daniel Bartsch, der mit 27 Jahren schon zu den Routiniers zählt, hat seine Zusage ebenfalls gegeben.

[td_text_with_title custom_title=“Pokaltermin steht noch nicht“] Wann findet denn nun das Viertelfinale im Rheinlandpokal zwischen dem FSV Salmrohr und der TuS Koblenz statt? Auf lokalo-Anfrage sagt Salmrohrs Sportchef Karl-Heinz Kieren: „Ich weiß es nicht.“ Lediglich die Auswahl der Termine wurde inzwischen reduziert. Der Fußballverband Rheinland lässt den Vereinen zwei Möglichkeiten. Entweder am Mittwoch, 29. April um 18 Uhr, oder eine Woche später um 18.15 Uhr (jeweils im Salmtalstadion).

„Wir sind in Gesprächen mit Koblenz“, sagt Kieren, „uns wäre der zweite Termin lieber.“ Der Königsweg ist ohnehin nicht dabei. Am 29. April wird das Halbfinalspiel im DFB-Pokal zwischen Bielefeld und Wolfsburg „live“ im Fernsehen übertragen. Eine Woche später spielt die Champions League. Niemand wird wohl bestreiten, dass diese Terminkollision Zuschauer kosten wird. Da darf man schon mal den Kopf schütteln über den Starrsinn der Funktionäre, die keine weitere Alternative zulassen.

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