Frankreich: Drohne über dem Haus – Rentner zieht Schusswaffe und schiesst!

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Älterer Mann zielt mit Gewehr auf fliegende Drohne über einem Grundstück als Symbolbild für Drohnen-Vorfall in Frankreich
Ein älterer Mann richtet ein Gewehr auf eine Drohne – aus Angst vor Ausspähung kam es in Frankreich zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall. (Symbolbild)

Kurioser Zwischenfall im Süden unserer Nachbarlandes Frankreich: Ein 76-jähriger Mann hat eine Drohne über seinem Grundstück mit einem Gewehr vom Himmel geholt. Der Rentner befürchtete offenbar, dass Kriminelle sein Anwesen für spätere Einbrüche auskundschaften wollten. Tatsächlich war die Drohne jedoch im Auftrag der Gemeinde unterwegs.

Drohne sollte Dächer kontrollieren

Der Vorfall ereignete sich im südfranzösischen Nohic. Nach den vorliegenden Informationen hatte die Gemeindeverwaltung die Drohne eingesetzt, um den Zustand der Dächer kommunaler Gebäude zu überprüfen.

Nach Angaben des Bürgermeisters lief der Einsatz zunächst ohne Probleme. Das änderte sich jedoch, als die Drohne in den Bereich eines Festsaals flog.

Ein Schuss – und die Drohne stürzt ab

Ein 76-jähriger Nachbar griff daraufhin zu seinem Gewehr und schoss die Drohne mit einem einzigen Schuss ab. Offenbar ging der Mann davon aus, dass das Fluggerät sein Grundstück ausspähen sollte, um mögliche Einbrüche vorzubereiten.

Der Bürgermeister beschrieb den Mann als eigentlich freundlichen Menschen, der in diesem Moment jedoch in Panik geraten sei.

Niemand verletzt – Drohne zerstört

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Drohne war nach dem Schuss allerdings nicht mehr einsatzfähig.

Nach der Aktion wurde der Rentner von den Gendarmen auf die Wache mitgenommen. Gegen ihn wurde eine Untersuchung eingeleitet.

Missverständnis mit ernsten Folgen

Der Fall zeigt, wie schnell aus Misstrauen und Unsicherheit eine gefährliche Situation entstehen kann. Aus einem kommunalen Kontrollflug wurde binnen Sekunden ein Fall für Polizei und Ermittler.

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