Berufsfeuerwehr Trier übt Rettung auf dem Eis — Zugefrorene Eisflächen nicht betreten

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Bei der Eisrettung auf dem Mattheiser Weiher kamen verschiedene Techniken zum Einsatz, unter anderem nutzten die Feuerwehrleute den „Kombiretter“ zur Rettung der eingebrochenen Person. Foto: Presseamt Trier

TRIER. Die eisigen Temperaturen der vergangenen Wochen nutzte die Berufsfeuerwehr Trier, um die Eisrettung auf dem komplett zugefrorenen Mattheiser Weiher zu üben. Zum Einsatz kamen verschiedene Techniken: So wurde der im Eis eingebrochene Feuerwehrmann mithilfe eines „Kombiretters“, Leitern und der großen Drehleiter aus dem eisigen Nass „gerettet“.

Laut Martin Steffes von der Berufsfeuerwehr halte man rund zehn Minuten im eiskalten Wasser durch, bevor man untergehe. Zur Übung trugen die Männer spezielle Anzüge, die für die Wasser- und Eisrettung vorgesehen sind: Durch diese dringt weder Wasser noch Kälte und sie sind mit einem Auftriebsmechanismus ausgestattet. Die Feuerwehr zeigte sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden und warnt: Zugefrorene Eisflächen sollten niemals betreten werden, egal wie tragfähig diese aussehen.

Auch StadtRaum Trier weist ausdrücklich darauf hin, dass keine der vereisten Wasserflächen im Stadtgebiet zum Betreten freigegeben sind. Hintergrund ist die Gefahr des Einbrechens, da das Eis nicht durchgängig dick genug ist, um der Belastung standzuhalten. (Quelle: Stadt Trier)

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