TRIER/BITBURG – Am Mittwoch hat am Landgericht Trier der Prozess gegen einen 59-jährigen Mann aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm begonnen.
Der Angeklagte muss sich wegen des Vorwurfs des versuchten Tötungsdelikts verantworten.
Hintergründe der Anklage
Über seine Anwältin ließ der im Rollstuhl sitzende Angeklagte eine Erklärung verlesen, in der er zugab, im März eine Prostituierte mit einem Messer bedroht zu haben. Demnach habe er eine Woche zuvor für 100 Euro ihre Dienste in Anspruch genommen, sei jedoch unzufrieden gewesen und habe das Geld zurückgefordert. Bei dem erneuten Treffen am Parkplatz habe er jedoch nur die Schwester der Prostituierten angetroffen.
Während die Anklage besagt, der Mann habe versucht, auf die 32-jährige Frau einzustechen und sie mit dem Tod bedroht, erklärte der Angeklagte, er habe ihr lediglich Angst einjagen wollen.
Das mutmaßliche Opfer konnte danach entkommen, alarmierte die Polizei und gab eine detaillierte Beschreibung des Täters ab, der noch am selben Tag festgenommen wurde. Die Zeugin kann im Prozess voraussichtlich nicht gehört werden, da sie laut Gericht unauffindbar ist. Der Prozess ist für drei weitere Verhandlungstage im September angesetzt.
















