Mehr E-Bike-Besitzer im Saarland, aber nur drittletzter Platz im Ländervergleich

Fahrräder mit Elektromotor sind zunehmend verbreitet - auch im Saarland. Im bundesweiten Vergleich ist der Anteil der E-Bike-Besitzer aber relativ gering.

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Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN/MüÜNCHEN. Im Saarland ist einer Umfrage zufolge der Anteil der E-Bike-Besitzer leicht gestiegen. Zuletzt lag er demnach bei 20,8 Prozent, wie aus Daten hervorgeht, die der Energieversorger Eon veröffentlichte.

Ein Jahr zuvor hatte der Anteil bei 19,5 Prozent gelegen. Im Ranking der Bundesländer liegt das Saarland damit auf dem drittletzten Platz vor Hamburg und Berlin. Ganz vorne ist Niedersachsen mit einer Quote von 34,9 Prozent.

Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hatte vom 26. Juni bis 15. Juli rund 30.000 Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren sowie etwa 2.500 Besitzer von E-Bikes oder Pedelecs online befragt. Bundesweit fuhren laut der Umfrage 28 Prozent aller Befragten Fahrrad mit elektrischer Unterstützung. 2024 waren es 24,7 Prozent.

Elektrofahrräder gibt es in verschiedenen Formen. Bei Pedelecs wird der Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 Kilometern pro Stunde mit einem E-Motor unterstützt. Sie sind rechtlich dem Fahrrad gleichgestellt. S-Pedelecs sind schneller und gelten als Kleinkrafträder, die Motorenunterstützung wird erst bei 45 km/h abgestellt. Der Motor von tatsächlichen E-Bikes funktioniert dagegen auch, wenn nicht in die Pedale getreten wird. Dadurch kann man sie mit einem Elektromofa vergleichen. (Quelle: dpa)

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