TRIER. Am 1. Juli 2026 beginnt vor dem 1. Schwurgericht des Landgerichts Trier unter dem Vorsitz von Richterin Dr. Theresa Hardt ein Strafprozess wegen u.a. gefährlicher Körperverletzung.
Dem 38 Jahre alten Angeklagten wirft die Staatsanwaltschaft vor, im Verlauf des Jahres 2025 mehrere Straftaten begangen zu haben. So soll er eine Zeugin, mit der er zunächst eine Beziehung geführt und auch nach der Trennung im Oktober 2024 noch in einer gemeinsamen Wohnung in Trier gelebt habe, zunächst zu Beginn des Jahres 2025 mit einem großen Küchenmesser bedroht haben. Als die Zeugin wenige Monate später in eine andere Wohnung gezogen sei, habe diese den Angeklagten in seiner damaligen Wohnung besucht. Anlässlich dieses Besuchs habe der Angeklagte die Zeugin zunächst mit der Faust gegen das Kinn geschlagen und anschließend mittels eines Kabels für ein paar Sekunden stranguliert.
Da der Angeklagte die Trennung weiter nicht habe akzeptieren wollen, habe er der Zeugin über den Sommer hinweg bis in den Herbst nachgestellt. Letztlich habe er der Zeugin aus Verärgerung darüber, dass diese keinen Kontakt mehr zum Angeklagten wolle, bei einer Gelegenheit unvermittelt von hinten auf den Kopf sowie den Körper geschlagen. Mittels einer mitgeführten Nagelschere soll er zudem versucht haben, die Zeugin zu töten, indem er mit größtmöglicher Wucht insgesamt siebenmal auf diese eingestochen habe. Ein Passant, der das Geschehen mitbekommen habe, habe den Angeklagten von der weiteren Tatausführung abgebracht, wobei der Angeklagte auch diesen Zeugen angegangen sei.
Der Angeklagte ist nicht vorbestraft. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. (Landgericht Trier)















