FREUDENBURG/TRIER. Wie von lokalo.de berichtet, kam am Mittwoch, 10. April 2024, gegen 7.43 Uhr, auf der L131 kurz vor Freudenburg ein Bus mit 26 Kindern und Jugendlichen an Bord von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug blieb in der dortigen Böschung in Schieflage stehen und drohte abzurutschen.
Acht Kinder und die Busfahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Drei Schülerinnen und Schüler sowie die Fahrzeuglenkerin wurden zur weiteren Behandlung zunächst ins Krankenhaus Saarburg gebracht und später entlassen. Die Unfallursache blieb zunächst unklar.
Wie der Volksfreund nun berichtet, ist das langwierige Ermittlungsverfahren mittlerweile abgeschlossen. Laut Staatsanwaltschaft Trier trägt die Fahrerin die Schuld an dem Unfall. Oberstaatsanwalt Manfred Stemper erklärte gegenüber dem Blatt: „Die Beschuldigte soll während der Fahrt ihr Mobiltelefon zur Hand genommen und entsperrt haben, um den hinter ihr sitzenden Kindern ein Foto zu zeigen.“
Unfallzeugen hatten schon zuvor erklärt, dass die Fahrerin an ihrem Handy hantiert habe. Das Amtsgericht Saarburg habe auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen die Fahrerin einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung erlassen (Geldstrafe). Alkohol, Drogen oder andere Auffälligkeiten wurden nicht festgestellt. (Quelle: Trierischer Volksfreund)