RLP-Landtag macht Weg für Fusion der Landesbausparkassen im Süden frei

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Das sanierte Deutschhaus, Sitz des Landtags von Rheinland-Pfalz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

MAINZ. Der rheinland-pfälzische Landtag hat den Weg für die Fusion der zwei süddeutschen Landesbausparkassen frei gemacht.

Der Mainzer Landtag stimmte am Mittwoch einem entsprechenden Gesetz für einen Staatsvertrag zwischen Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz einstimmig zu. Der Zusammenschluss sei der richtige Weg, um die Landesbausparkassen zu stärken, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP). Für Rheinland-Pfalz bleibe der Status quo erhalten

Zuvor hatte bereits der baden-württembergische Landtag seine Zustimmung erteilt. Die künftige Landesbausparkasse Süd soll ihren Sitz in Stuttgart und München haben, einen Standort in Mainz mit einer Landesdirektion Rheinland-Pfalz und einen weiteren Standort in Karlsruhe.

Der größere der beiden Partner ist die LBS Südwest. Anders als die Genossenschaftsbanken haben die öffentlich-rechtlichen Sparkassen bislang keine bundesweit agierende Großbausparkasse nach dem Muster der Schwäbisch Hall aufgebaut. In der LBS Südwest hatten sich die früher eigenständigen Häuser aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erst 2016 zusammengeschlossen.

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