Nachgefragt: Amokfahrt in Trier: Neuigkeiten bei Gedenkstätten – so plant Trier den 2. Gedenktag

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Vor der Porta Nigra haben Menschen zum Gedenken an die Opfer einer Amokfahrt Kerzen aufgestellt. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

TRIER. Zwei Jahre nach der schrecklichen Amokfahrt in der Trierer Innenstadt wird die Stadt am kommenden 1. Dezember erneut der Opfer gedenken. Auch bezüglich der Planung der „Gedenkstädten“ gibt es Neuigkeiten. Wir haben bei der Stadt Trier einmal nachgefragt.

Wie ein Sprecher der Stadt Trier auf lokalo.de Nachfrage mitteilt, ist der der derzeitige Stand der Planung, dass Oberbürgermeister Wolfram Leibe mit den Familien Blumengestecke am vorläufigen Gedenkort an der Porta Nigra niederlegen wird. Ebenfalls sollen um 13.46 Uhr die Glocken des Doms und der Kirchen in der Trierer Innenstadt wie im vergangenen Jahr für vier Minuten zur Tatzeit läuten. Auch ein anschließender Gottesdienst sei in Planung, deren Details jedoch noch in der Abstimmung.

Welchen aktuellen Sachstand gibt es bezüglich der Planung der „mehreren kleinen Gedenkstätten“?

Nach enger Abstimmung mit den Betroffenen und Angehörigen hat sich bezüglich der Gedenkorte in der Stadt folgende Einigung ergeben:

„In der Fußgängerzone wird es an den Stellen, an denen es zu den schrecklichen Todesfällen kam, kleinere Gedenkorte geben. Außerdem einen größeren Gedenkort in der Nähe der Porta Nigra“. Zuvor hatten sich drei von der Stadt Trier ausgewählte, renommierte Künstler sich und ihre Ideen bei den Nachsorgetreffen vorgestellt und diese mit den Angehörigen und Betroffenen weiterentwickelt. Dabei hatten die Wünsche und Anliegenden oberste Priorität, wie die Stadt mitteilt.

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