Weniger Einbrüche, mehr Subventionsbetrug: Corona wirkt sich auf Strafverfolgungsstatistik aus

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Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

MAINZ. Die Corona-Pandemie hat ihre Spuren in der rheinland-pfälzischen Strafverfolgungsstatistik hinterlassen. So wurden im vergangenen Jahr deutlich weniger Menschen wegen Wohnungseinbrüchen verurteilt, wie das Justizministerium am Freitag mitteilte. Wegen der staatlichen Beschränkungen hielten sich mehr Menschen als üblich in ihren Wohnungen auf.

Dagegen stieg die Zahl der Verurteilungen wegen Subventionsbetrugs. Der Großteil dieser Urteile stehe im Zusammenhang mit staatlichen Hilfen infolge der Pandemie, erklärte Justizminister Herbert Mertin (FDP). Insgesamt ging die Zahl der zu einer Strafe verurteilten Menschen im Vergleich zu 2020 um rund sechs Prozent auf 30.697 zurück. (dpa)

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