Bisher 18.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Rheinland-Pfalz erfasst

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Foto: dpa

MAINZ/TRIER. Rund 18.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind bisher in Rheinland-Pfalz erfasst worden.

In den fünf Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende (AfA) wurden seit Kriegsbeginn am 24. Februar 3528 Menschen aufgenommen, wie Integrationsministerin Katharina Binz (Grüne) bei einem Besuch der AfA in Speyer am Donnerstag mitteilte. „Aktuell befinden sich 1325 ukrainische Kriegsflüchtlinge in den Aufnahmeeinrichtungen des Landes.“ 1092 Geflüchtete seien in die Kommunen verteilt, der Großteil der Kriegsflüchtlinge sei aber direkt dort aufgenommen worden.

Die zu Kriegsbeginn belegbaren rund 3300 Plätze in den AfA wurden laut Binz inzwischen auf rund 6550 aufgestockt. In wenigen Tagen könnten die Hallen auf dem Gelände in Speyer bezogen werden. „Dann haben wir die Kapazität in den Einrichtungen des Landes in kurzer Zeit mehr als verdoppelt.“

Insgesamt läuft ein Ausbau auf rund 8600 Plätze. Das Land werde somit „auch bei steigenden Zugangszahlen ein sicherer Ort für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sein“, sagte Binz.

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