Hochwasser an Mosel, Saar und Sauer erwartet: Dauerregen lässt das Wasser steigen

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OFFENBACH/REGION TRIER. Ein Tiefdruckgebiet hat unwetterartigen Starkregen nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland gebracht. Am Dienstag regnete es über mehrere Stunden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Lokal gingen demnach bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Die Höchstwerte lagen zwischen 22 Grad im Nordosten und 17 Grad in der Eifel.

“Es besteht die Gefahr des Auftretens von extrem ergiebigem Dauerregen”, hieß es in einer Unwetterwarnung des DWD. Es wurde befürchtet, dass Bäche und kleinere Flüsse über die Ufer treten und es Überflutungen von Straßen gibt.

Auch müsse an den kommenden Tagen an den Zuflüssen zu Mosel, Saar und Sauer mit Hochwasser gerechnet werden, wie die Vorhersagezentrale für Hochwasser des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz mitteilte.

In der Nacht zu Mittwoch soll es zeitweise im Norden regnen. Im Süden von Rheinland-Pfalz lässt der Regen teils nach bei Tiefsttemperaturen von 16 bis 12 Grad. Am Mittwoch regnet es dann gebietsweise aber wieder unwetterartig über mehrere Stunden hinweg. Bevorzugt in der Nordhälfte kann es kräftig gewittern. In Gewitternähe kann es auch stürmisch werden. Der DWD warnt lokal vor extremen Unwettern. Die Nachmittagstemperaturen liegen bei 17 bis 22 Grad.

Für den Oberrhein waren für Dienstag deutlich steigende Wasserstände prognostiziert worden. Die Wasserstände am Pegel Maxau sollen von hohem Niveau aus stark ansteigen. Am Pegel Mainz sei dagegen zunächst von fallenden Wasserständen auszugehen, “mit einem Anstieg ist ab der Wochenmitte zu rechnen”. Am Oberrhein würden dabei die Höchststände der vergangenen Tage deutlich übertroffen.

Nach weiteren Angaben des Landesamtes könnte es von Mittwochmittag an vor allem für Campingplätze in Ufernähe kritisch werden. Dann müsse nämlich mit einem Mosel-Pegel bei Trier gerechnet werden, der einem Wasserstand von 400 Zentimetern nahekommt. Am Sauer-Pegel Bollendorf dürfte der Wasserstand von 200 Zentimetern bereits überschritten werden, so dass auch in dieser Region die ufernahen Bereiche überflutet werden können.

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