Auch Pfalzel und Saarburg dabei: Aufwertung mehrerer Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz geplant

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Foto: dpa-Archiv

BERLIN/REGION TRIER.  Der Bund will sieben kleine und mittelgroße Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz und im Saarland umgestalten.

Wie das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag mitteilte, sollen die Bahnhöfe Alzey, Bingen (Stadt), Pfalzel, Bad Münster am Stein, Saarburg (Landkreis Trier-Saarburg), Monsheim und Bous (Saar) barrierefrei umgebaut werden. Der Plan des Bundes sieht unter anderem die Finanzierung von Rampen oder Aufzügen vor, zudem höhere Bahnsteige und bessere Informationen für die Reisenden. Bei den mittelgroßen Bahnhöfen beteiligen sich demnach die Länder.

Laut Ministerium ist außerdem die Modernisierung der Empfangsgebäude der rheinland-pfälzischen Bahnhöfe Grünstadt und Neustadt (Weinstraße) Hauptbahnhof geplant. Ziel ist es demnach, den Aufenthalt angenehmer zu machen, etwa durch neugestaltete Wartebereiche.

Das „BahnhofskonzeptPlus“ des Bundes sieht den barrierefreien Umbau von insgesamt 111 Bahnhöfen und die Modernisierung von insgesamt 40 Empfangsgebäuden in Deutschland vor. Bereits 2020 war ein Bahnhofsprogramm für kleinere Maßnahmen gestartet worden, das weiterläuft. „Die Fahrgäste wünschen sich moderne, saubere und barrierefreie Bahnhöfe“, sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Donnerstag in Berlin. Es gebe Handlungsbedarf, dies stehe außer Frage. Scheuer sprach neben anderen geplanten Maßnahmen von Gesamtinvestitionen von mehr als fünf Milliarden Euro in mehr als 3000 Bahnhöfe.

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