Mitmachaktion in Rheinland-Pfalz: #ichpflanzfürdich „Danke“ sagen und das Klima schützen

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Symbolbild

Bildquelle: dpa

„Die Mitmachaktion #ichpflanzfürdich lädt alle Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen dazu ein, einen Beitrag für das Klima, die Artenvielfalt und attraktive Lebensräume für Mensch und Tier zu leisten. Wer mitmacht, hilft nicht nur Umwelt und Natur, sondern kann auf diese Weise Danke sagen – seinen Corona-Helden, einem lieben Menschen, oder auch dem Lieblingsverein“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Auftaktveranstaltung zur Mitmachaktion #ichpflanzfürdich in Koblenz. „Wir alle haben in den letzten Wochen und Monaten erfahren, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind und dass auch die kleinste Geste der Rücksichtnahme und der Fürsorge für andere sehr wertvoll sein kann.“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer eröffnete die Veranstaltung zusammen mit Umweltministerin Ulrike Höfken, Staatssekretärin Heike Raab, Oberbürgermeister David Langner und Gartenexpertin Heike Boomgarden. In den Kaiserin-Augusta-Anlagen pflanzten die Ministerpräsidentin und die Umweltministerin gemeinsam eine Zerreiche.

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„Das Artensterben ist auch direkt vor unserer Haustür im Gange, deshalb haben wir bereits 2017 die Aktion Grün ins Leben gerufen. Denn jede und jeder kann vor Ort handeln, um die Artenvielfalt zu schützen“, sagt Umweltministerin Ulrike Höfken. Viele Arten seien bedroht, da ihnen Lebensraum und Nahrung fehle. „Jede bienenfreundliche Blühpflanze und jedes Kräutertöpfchen bietet Nahrung und bindet CO2. Damit ist Artenschutz auch immer Klimaschutz“, so die Umweltministerin.

Im Anschluss bestand für Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, vor dem Kurfürstlichen Schloss mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Umweltministerin Ulrike Höfken, Oberbürgermeister David Langner und der Gartenexpertin Heike Boomgarden ins Gespräch zu kommen. Dabei bekamen die Bürgerinnen und Bürger einen Kräutertopf geschenkt, und konnten auch direkt an der Aktion teilnehmen.

Bei #ichpflanzfürdich kann Jede und Jeder mitmachen. Egal ob auf dem Land oder in der Stadt, im eigenen Garten oder auf der Fensterbank. Auf https://www.rlp.de/de/buergerportale/ichpflanzfuerdich/ lässt sich das Aktionsschild herunterladen. Darauf kann man schreiben, wem man seine Pflanzaktion widmet. Und anschließend ein Foto davon in den sozialen Medien teilen mit #ichpflanzfürdich.

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6 KOMMENTARE

  1. Ich pflanze schon seit Jahren, lasse Wildwiese für Schmetterlinge und andere Insekten wachsen, lege eine Wildhecke an und dann kommt der nächste Flieger mit technichem Problem und berieselt den Naturpark mit Kerosin, wöchentlich ziehen auch amerikanische Tanker ihre Runden und üben mit ganzen Rudeln von F16, Eurofigtern, Tornados und was sonst so in der Nato fliegt, Luftbetankung. Und wenn kein Gift von oben kommt, dann spritzt noch ein Bauer seine Felder mit Glyphosat und man kann Hummeln und Bienen beim Sterben beobachten, naturnah.
    Schöne Bilder für`s Propagandafernsehn ist kein Umweltschutz, Frau Dryer und Frau Höfken, das ist die Leut veräppelt.

  2. Die Aktion ist aus zwei Gründen totaler Blödsinn:
    1. Lässt sich Natur nicht durch das Züchten einzelner Pflänzchen im Blumentopf bewahren.

    2. Zeigt schon der Ablauf der Aktion dass das purer Dilettantismus ist.
    Zitat:
    „In den Kaiserin-Augusta-Anlagen pflanzten die Ministerpräsidentin und die Umweltministerin gemeinsam eine Zerreiche.“
    Die Zerreiche (quercus cerris) ist keine einheimische Baumart und kommt natürlicherweise nur in Süd- und Südosteuropa vor, deshalb leben auf ihr z.B. viel weniger Insektenarten als auf einheimischen Baumarten.
    Einheimische und bei uns natürlicherweise vorkommende Eichenarten sind die Stieleiche und die Traubeneiche, quercus petraea und quercus robur.
    Dass man selbst so einfache Sachen nicht auf die Reihe kriegt sagt alles, naja das passt zu dem generellen Bild der Regierung Dreyer. Da hätte sie auch gleich einen Riesenbärenklau pflanzen können der dann als nichtheimische Art gleich wieder abgemäht wird. Fehlt nur noch ein Stricknachmittag der SPD-Frauen zum Atemmasken stricken.

  3. Kleiner Nachtrag, da Frau Dreyer es nicht einmal auf die Reihe kriegt für eine Propagandapflanzaktion eine einheimische Baumart auszuwählen kann man sich schon vorstellen nach welchen Kriterien die Coronaregeln hierzulande aufgestellt werden. Vermutlich wird zur Entscheidungsfindung im Kaffeesatz gelesen, hoffentlich ist wenigstens der von Fair Trade.

  4. Noch ein Nachtrag, die Abstandsregeln hat sie auch nicht eingehalten auf dem Video, das war höchstens ein Meter. Sollte man eigentlich anzeigen.
    Und alles nur um ein Propagandavideo zu drehen. Sie ist selber Risikogruppe und ihre Behandlung kostet im Erkrankungsfall der Kasse und so der Allgemeinheit eine Stange Geld.

  5. @Peter

    Also mir kommen immer mehr Zweifel ob es Frau Dreyer noch gutgeht? Da stimmt was nicht, das ist doch alles nicht mehr normal? Mir macht es Angst dass eventuell die schlimme Situation eingetreten ist, dass unsere Regierungschefin an psychischen Störungen leidet. Sie hält den von ihr in Corona Zeiten geforderten Sicherheitsabstand nicht ein und gefährdet die arme Person, die ebenfalls auf dem Video drauf ist. Eine Analyse der Videonhalte macht auf mich ebenfalls einen besorgniserregenden Eindruck. Die Frau sollte auf ihre Eignung/Verfassung untersucht werden, ob sie der Verantwortung ihres Amtes überhaupt noch gewachsen ist ….

    • An Abstrusität kommt das Video jedenfalls fast an das berühmte Babic-Video ran, eine Mischung aus Hobbythek und Fernsehgarten.
      Frage mich ob die tatsächlich den Unsinn glaubt den sie da plaudert.

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