Syrer soll Terrormiliz IS um Geld für Anschlag gebeten haben

0
Die Richterbank des Saals 38 im Landgericht Saarbrücken.

Bildquelle: Foto: Oliver Dietze/ (dpa) Archiv

SAARBRÜCKEN.(dpa/lrs) Wegen mutmaßlicher Anschlagspläne steht ein 38 Jahre alter Syrer ab heute vor dem Saarbrücker Landgericht. Der Mann wurde im Januar verhaftet, er soll die Terrormiliz IS über Facebook um Geld für Anschläge gebeten haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm den „Versuch der Beteiligung an einem Mord“ vor.

Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte einen Mann um 180 000 Euro gebeten haben, damit er gemeinsam mit einer Gruppe von Jugendlichen Anschläge in Berlin, Stuttgart, München, Essen, Dortmund, Belgien, den Niederlanden und in Frankreich begehen könne. Tatsächlich war der Kontaktmann laut Staatsanwaltschaft aber gar nicht dem IS zuzurechnen. Geld floss nie.

Der Verteidiger des 38-Jährigen betont, sein Mandant habe niemals wirklich einen Anschlag begehen wollen. Er habe das nur vorgegeben, um an Geld des IS zu kommen. Das Gericht hat in dem Prozess bislang acht Verhandlungstage bis Mitte August angesetzt.

Vorheriger ArtikelLokalo Blitzerservice: Hier gibt es heute Kontrollen
Nächster ArtikelTrier in den Top Drei – Heißester Tag mit 37,1 Grad

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.