Kilo-Alarm in Rheinland-Pfalz: Mehr als jeder zweite Erwachsene ist zu schwer!

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Symbolbild zum Thema Übergewicht in Rheinland-Pfalz: Person misst Bauchumfang neben einer Waage, mehr als die Hälfte der Erwachsenen gilt als übergewichtig.
In Rheinland-Pfalz gilt laut Statistischem Landesamt mehr als die Hälfte der Erwachsenen als übergewichtig. Besonders Männer sind von Übergewicht betroffen. Foto: Symbolbild

BAD EMS. Zu viele Kilos auf der Waage: In Rheinland-Pfalz gilt mehr als die Hälfte der Erwachsenen als übergewichtig. Das zeigen erste Ergebnisse des Mikrozensus 2025. Besonders Männer sind betroffen.

54 Prozent der Erwachsenen gelten als übergewichtig

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Rheinland-Pfalz ist nach Zahlen des Statistischen Landesamtsübergewichtig. Demnach haben rund 54 Prozent der Erwachsenen einen sogenannten Body-Mass-Index von 25 oder höher.

Die Weltgesundheitsorganisation spricht ab diesem Wert von Übergewicht, wie die Statistikbehörde in Bad Ems mitteilte. Grundlage sind erste Ergebnisse des Mikrozensus, einer Befragung von Privathaushalten im Jahr 2025.

Männer deutlich häufiger betroffen

Auffällig ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen. Bei den Männern liegt der Anteil der Übergewichtigen laut Statistik bei 63 Prozent. Bei Frauen beträgt der Anteil 45 Prozent.

Damit sind Männer in Rheinland-Pfalz deutlich häufiger im Verhältnis zu ihrer Körpergröße zu schwer.

Nur wenige Erwachsene untergewichtig

Deutlich seltener ist Untergewicht. Von allen Erwachsenen in Rheinland-Pfalz galten laut Statistischem Landesamt lediglich 2,1 Prozent mit einem BMI von unter 18,5 als untergewichtig.

Was der BMI aussagt

Der Body-Mass-Index, kurz BMI, dient als grobe Orientierung für das Verhältnis von Körpergewicht und Körpergröße.

Berechnet wird er, indem das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt wird. Ein Wert zwischen 18,5 und 24,9 gilt als Normalgewicht. Ab einem BMI von 25 wird von Übergewicht gesprochen.

Der BMI ist allerdings nur ein grober Richtwert und berücksichtigt beispielsweise nicht die Verteilung von Muskel- und Fettmasse.

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