Irre Flucht bei Monzelfeld: 20-Jähriger rast vor Polizei über Felder – Ende im Acker!

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Foto: Marijan Murat / dpa / Symbolbild

Monzelfeld/Bernkastel-Kues. Eine eigentlich harmlose Verkehrskontrolle ist am Montag (26. Januar 2026) auf der B50 bei Bernkastel-Kues eskaliert: Ein 20-jähriger Autofahrer versuchte, sich einer Kontrolle zu entziehen – und lieferte sich mit der Polizei eine riskante Flucht über Landstraßen, Felder und Weiden. Die Verfolgungsfahrt endete schließlich auf einem Acker bei Monzelfeld.

Wie die Polizei mitteilt, wollten Beamte der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues den Wagen mit französischer Zulassung wegen eines defekten Scheinwerfers kontrollieren. Statt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer jedoch und flüchtete zunächst über die K94 in Richtung Monzelfeld. Anschließend verließ er die Straße und setzte seine Fahrt querfeldein über Felder und Weideflächen fort.

Baum gerammt, Zäune durchbrochen, Fahrt endet im Feld

Während der Flucht kollidierte der Wagen mit einem Baum, setzte die Fahrt dennoch fort, überfuhr Weidepfosten und beschädigte mehrere Zäune. Erst auf einem Acker kam das Fahrzeug – vermutlich aufgrund der massiven Schäden – endgültig zum Stillstand.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße fest: Der 20-Jährige, der aus einer Gemeinde an der Mittelmosel stammt, konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Zudem waren die am Fahrzeug angebrachten französischen Kennzeichen nicht für dieses Auto zugelassen.

Drogentest positiv – Schlagstock und Marihuana im Auto

Ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC, weshalb dem Fahrer eine Blutprobe entnommen wurde. Darüber hinaus fanden die Beamten im Fahrzeug eine geringe Menge Marihuana sowie einen Teleskopschlagstock.

Gegen den Mann wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet – unter anderem wegen:

  • Fahrens ohne Fahrerlaubnis

  • illegalen Kraftfahrzeugrennens

  • Fahrens unter Drogeneinfluss

  • Verstoßes gegen das Waffengesetz

  • Kennzeichenmissbrauchs

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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