TRIER. Am 11. Mai 2026 begrüßte die Fachrichtung Lebensmitteltechnik der Hochschule Trier zahlreiche Gäste zu einer Netzwerkveranstaltung mit dem Schwerpunkt Ernährung, Gesundheit und angewandte Forschung.
Empfangen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Christina Heidt (Professur für Ernährung und Gesundheit), Susanne Grimbach (Laboringenieurin Bereich Chemie & Ernährungsstatus) sowie Pia Heser (Laboringenieurin im Bereich Technik). Zu den Gästen zählten Vertreterinnen des Fachzentrums Ernährung Rheinland-Pfalz aus verschiedenen Regionen des Landes, des Gesundheitsamts Trier-Saarburg sowie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
Im Fokus der Veranstaltung stand der neue Studiengang „Lebensmittelinnovation – Gesundheit und Nachhaltigkeit“, insbesondere dessen ernährungswissenschaftliche Ausrichtung sowie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte. Nach einer Vorstellung der Fachrichtung erhielten die Gäste Einblicke in ausgewählte Themen aus Lehre und Forschung. Präsentiert wurden unter anderem Lebensmitteltrends am Beispiel Matcha, hochverarbeitete und funktionelle Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Novel Food, personalisierte Ernährung sowie Ernährungskonzepte für besondere Zielgruppen – von Soldatinnen und Soldaten bis hin zur Raumfahrt.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation aktueller studentischer Forschungsarbeiten durch Olivia Schmidt und Alexander Franzen (beide 6. Semester Lebensmitteltechnologie) sowie Moritz Bokelmann (2. Semester Lebensmittelinnovation – Gesundheit und Nachhaltigkeit).
Im Anschluss erhielten die Gäste Einblicke in das neue Lehr- und Forschungslabor „Ernährungsstatus“. Vorgestellt wurden moderne diagnostische und analytische Möglichkeiten im Bereich Ernährungsmonitoring und Gesundheitsbewertung. Darüber hinaus hatten Interessierte die Möglichkeit, selbst Messungen durchzuführen, darunter die Analyse des Lipidprofils aus Kapillarblut sowie die Bestimmung des Ruheenergiestatus.
Die Netzwerkveranstaltung bot zudem Raum für intensiven fachlichen Austausch und die Diskussion möglicher gemeinsamer Projekte im Bereich Ernährung und Gesundheit. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen wurden erste Ideen für zukünftige Kooperationen zwischen Hochschule und Praxispartnern weiter vertieft. (Quelle: Hochschule Trier)













