REGION. Ein Liter-Dieselpreis von 2,05 Euro, Benzin für 1,85 Euro den Liter – am gestrigen Mittwoch bildeten sich an den Tankstellen in der Region vielerorts längere Schlangen. Viele Menschen nutzten den letzten Tag des „Tankrabatts“ um noch einmal die Reserven aufzufüllen.
Das bei solchen Preisen ein regelrechter Ansturm auf die Tankstellen herrscht, hätte wohl vor einem Jahr niemand geglaubt. Doch die aktuelle Situation um den Krieg in der Ukraine und der Energie-Krise trieb viele Bürgerinnen und Bürger am letzten Tag des „Tankrabatts“ noch einmal an die Zapfsäulen. Dabei wurden vielerorts sogar Kanister befüllt.
„Auch wenn der Preis aktuell für uns sehr hoch ist, fehlt uns der Glaube daran, dass sich der Spriptreis in den kommenden Wochen nach unten entwickelt“, erklärt uns ein Familienvater. Mit dieser Sorge scheint er nicht alleine zu sein.
„Lieber jetzt noch einmal volltanken und ein wenig Abwarten können, als bei erneut steigenden Preisen unbedingt tanken zu müssen. Wir rechnen mit einem deutlichen Preisanstieg“, ergänzt eine weitere Autofahrerin.
Ab dem 1. September gelten für Benzin und Diesel nun wieder die alten Steuersätze. Inklusive Mehrwertsteuer steigt der Preis für Superbenzin der Sorte E10 damit um 35 Cent pro Liter, für Diesel werden pro Liter 17 Cent mehr fällig.
In Frankreich wurde der Tankrabatt, im Gegensatz zum Wegfall in Deutschland, sogar erhöht.













