Großer Kampf nicht belohnt: TBB verliert Derby gegen Bonn

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Eine der großen Stärken von Triers Neuzugang Marko Lukovic ist der Zug zum Korb.

Bildquelle: Helmut Thewalt

TRIER. Die Lage für die Trierer Basketballer im Abstiegskampf der Bundesliga wird immer prekärer. Am 23. Spieltag unterlag die TBB dem potenziellen Playoff-Teilnehmer Telekom Baskets Bonn mit 74:80 (39:38 und bleibt damit weiterhin Drittletzter. Durch ihren Sieg im Freitagsspiel haben die Eisbären Bremerhaven als Vorletzter nur noch zwei Punkte Rückstand auf Trier. Ausführlicher Bericht folgt.

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17 KOMMENTARE

  1. Wirklich gut gespielt – mit sehr viel Einsatz!
    Im letzten Viertel zeigte sich dann das die TBB, im Gegensatz zu Bonn mit einer kleinen Rotation spielen musste. Die Defense war nicht mehr so stark und Angriffe wurden nicht mehr zu Ende gespielt.
    Wir müssen anerkennen das Trier mit den gegebenen Möglickeiten doch limitiert ist. Bisher hatte es stets geklappt – aber auf Dauer wird der Abstand zu den Vereinen mit großem Budget und Struktur größer. Der Verein braucht jetzt mehr denn je Unterstüzung.

  2. Was wollt ihr denn noch mehr an Unterstützung? Ihr habt auf Kosten der anderen Vereine eine tolle neue Sportstätte bekommen, in der ihr umsonst eure Spiele und Trainingseinheiten austragen könnt! Die Eintracht muss in einer Trümmerklitsche ohne jegliche Unterstützung auch das beste machen! Die Eishockeymannschaft hat nicht mal mehr eine Sportstätte! Wieso glaubt ihr basketballfans eigentlich in Trier dreht sich alles um eure randsportart

    • Z.B. könnten große regionale Unternehmen den Sport hier mehr unterstützen. Wieso muß z.B. Bitburger bei Spielen der Fussball Nationalmannschaft Werbung betreiben? Möglicherweise ist denen mein Geld nicht gut genug, weshalb ich auch davon absehe, Bitburger zu kaufen. Glücklicherweise gibt es hier ja bessere Alternativen (Kraftbräu, Petrusbräu).
      Und überhaupt, es geht in erster Linie um die Unterstützung der Fans. Hier hat man seitens des Vereins leider viel verspielt, sei es eine schlechte Kommunikation zum Lizenz-Hickhack (ist der schlechte Kader nun aufgrund des Geldmangels??), oder sei es durch eine lustlose Vorstellung gegen andere Vereine auf selben Niveau (man hat bis auf BHV alle Spiele (alle!!) gegen direkte Konkurrenten verloren.

      • Die Bitburger sponsort bei allen drei Trierer Vereinen in einem gut Maß. Ihre Frage lässt sich ganz einfach beantworten. Beim Sponsoring geht es um Mediakontakte (Rechnung beispielsweise durch den Tausenderkontaktpreis). Und diese sind bei der TBB sehr gering, auch in Zukunft werden diese ohne TV-Präsenz nicht steigen. Basketball ist halt eine Randsportart. Außerdem ist der Marktanteil in Trier so hoch, dass ein Großsponsoring überhaupt nicht nötig ist. Mit Großsponsoring erreicht man mehr Leute.

        Viel mehr sollte man nach der Identifikation mit der Mannschaft fragen. Spielt ein Spieler aus dem Umland eine tragende Rolle? Früher hatte man mit Marsh, Zirbes, Baum oder Brown echte Identifikationsfiguren. Wo sind die heute?

        • Ich glaube, ganz ehrlich, das ist im heutigen Profisport – egal in welcher Sportart – nicht mehr möglich. Dazu ist die Anzahl der „Talente“, gerade in strukturschwachen Regionen wie Trier, viel zu gering. Wohl oder übel muss man hier von Außen einkaufen.

    • Ach, und noch was: Wieso glauben eigentlich immer alle, daß sich alles um die angebliche Gottheit Fussball drehen soll?
      Es ist nunmal so, daß in Trier Fußball nach Basketball und Handball eine eher untergeordnete Rolle spielt. Sie haben das noch nicht kapiert, aber keine Sorge, sie sind nicht die Einzige, denn auch der monopolistische Volksfreund hat das noch nicht bemerkt, und berichtet lieber, wenn im Moselstadion ein Sack Reis umgekippt ist.

      Ich bin froh, in einer Stadt zu leben, in der es nur unterklassigen Amateurfussball gibt. Das erspart den Bewohnern viel Ärger, und dem Land viel Geld (Polizei, Sachschäden, Randale, Busumleitungen und Ausfälle, Staus, Gepöbel, Dreck).

      • Offen gesagt kann der TBB froh sein, nicht die gleiche Berichterstattung wie die Eintracht zu bekommen. Bei einer ähnlichen Niederlagenserie hätte der TV schon längst den Trainer aus seinem Amt geschrieben. Die TBB wird vergleichsweise mit Samthandschuhen angefasst.

  3. Vielleicht ist das noch nicht bis zum letzten Eintracht-Fan durchgedrungen: Bundesweit ist Basketball schon lange keine Randsportart mehr.
    Ein Randverein bleibt aber, leider muss ich sagen, die Eintracht.
    Es fängt schon bei einem Teil der sogenannten Fans an. Ein Normalo mag doch schon nicht mehr mit Kind und Kegel dort hin gehen, ohne sich Gedanken zu machen, aus dem Stadion wieder heil raus zu kommen. Der Anteil der Idioten ist hier leider im Verhältnis zum niedrigen Besucheranteil extrem groß.
    Und was Zuschüsse seitens der Stadt angeht, das ist wohl auch nicht zu vernachlässigen. Wäre vielleicht noch mehr, aber in der Bauernliga…
    Die Leistungen, nun ja, was will man machen? Ziel ist wohl dieses Jahr der Nichtabstieg und ob es besser wird? Ich zweifel daran.

    • In dieser Bauernliga würde die tbb lange spielen, wenn sie keine wildcard, ligaaufstockung oder lizenzübertragung vorgenommen hätte, was bekanntlich ja nur in der operettenliga Basketball möglich ist!!!!

      • Ich bin übrigens für die Verwendung von Satzzeichen und korrekter Rechtschreibung. UNd wenn Satzzeichen verwendet werden, ist weniger manchmal mehr.

      • @ Sandra,lass dich doch von irgendwelchen Spackos nicht ärgern, mit ihrem Amikorbball. Erst kommt Fussball dann Eishocker/ Handball dann Basketball. Solange Fussballbundesligisten mehr Zuschauer beim Training haben wie ein Basketballerstligist beim Punktspiel, ist diese Sportart in Deutschland 3. rangig.

        Zu Trier, hier ist der bekannteste Verein ganz klar der SV Eintracht Trier 05 e.V. weit, weit vor der TBB und Frauenhandball – wer kennt das schon oder diese Rollstuhlbasketballer, das interessiert doch keinen.

        1905 = 115 Jahre Tradition der absolut beliebtesten Sportart der Welt.

        • Wenn es für jemanden lebenserfüllend ist, in irgendeiner tristen Gegend Leuten beim Balltreten zuzuschauen, ist das für mich in Ordnung.

      • @Sandra: ……. bin gespannt mit welchen Tricks sie sich dieses Jahr wieder in der Klasse halten. Wahrscheinlich wird jetzt wieder der nächste Verein gegründet.

    • Tradition schießt keine Tore und Basketball ist übrigens in der Halle. Schon mal Zuschauerzahlen von Basketball Bayern München gesehen?
      Oder warum hat Uli Hoeneß soviel Geld in eine Randsportart gesteckt?
      Mich würde es übrigens auch freuen, wenn die Eintracht ein, zwei Klassen höher spielen würde. Im Moment tingeln sie aber in Elversberg und auf anderen Dörfern herum, mit wenig Erfolg. Und das ist auch Tatsache.

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