Bei 110: Polizeigewerkschaft fordert automatische Ortung von Anrufern

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Rheinland-Pfalz fordert die Einführung einer automatisierten Standortübermittlung bei Anrufen der Notrufnummer 110 im Bundesland. Bisher seien nur Leitstellen mit dem «Automatic Mobile Location» System (AML)ausgestattet, bei denen Anrufe der Notrufnummer 112 eingingen, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit. Die 110 sei aber in Deutschland genauso bekannt.

«Wenn ein Anrufer nicht den Namen der Straße kennt, von der er aus anruft, oder der Ort und die Straße aufgrund sprachlicher Barrieren nicht zu verstehen ist, vergehen im Ernstfall wertvolle Minuten», teilte der stellvertretende Landesvorsitzende der DPolG, Patrick Müller, mit.

Durch das AML-System werden die Standortdaten eines Anrufers automatisch übertragen, wenn dessen Smartphone die Voraussetzungen erfüllt. Das rheinland-pfälzische Innenministerium äußerte sich zunächst nicht zu der Forderung.

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