RAMSTEIN. Auf seiner Reise von den USA nach Indien und Saudi-Arabien hat US-Präsident Barack Obama gestern Abend einen Stopp auf der rund 100 Kilometer von Trier entfernten US-Airbase Ramstein eingelegt.
23-Jährige stößt mit Schneepflug zusammen
DAUN. Am Samstag verzeichnete die Polizeiinspektion Daun bei anhaltendem Schneefall insgesamt neun Unfälle, wobei eine 23-jährige Autofahrerin leicht verletzt wurde.
Die Bilanz einer Nacht: Alkohol, Drogen, ohne Führerschein
TRIER. Betrunken, unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein. Die Bilanz der Polizei bei Verkehrskontrollen im Trierer Stadtgebiet.
Grenzenloser Jubel in der Arena – Jermaine Bucknor trifft in letzter Sekunde

TRIER. Die Trierer Bundesliga-Basketballer haben ein richtungsweisendes Spiel im Kampf gegen den Abstieg nach einem wahren Krimi für sich entschieden. Trier gewann vor 3811 Zuschauern gegen die Eisbären Bremerhaven mit 85:84 (45:46) und vergrößerte damit den Abstand auf die Norddeutschen auf vier Punkte. Matchwinner war Jermaine Bucknor, der mit der Schlusssirene den entscheidenden Korbleger setzte.
Fünf Verletzte und 100.000 Euro Schaden durch winterliche Straßenverhältnisse
SCHWEICH. Die winterlichen Straßenverhältnisse haben ihren Tribut gefordert. Nachdem die Autobahnpolizei Schweich gegen 11 Uhr auf Nachfrage noch von ruhigen Verhältnissen sprach, sieht es inzwischen etwas anders aus. Allerdings hat sich die Lage aktuell wieder beruhigt.
Drogendelikte – Spürhunde haben zwei Mal eine scharfe Nase
LUXEMBURG. Gleich zwei Mal konnten luxemburgische Polizeibeamte gestern wegen Drogendelikten aktiv werden. Sowohl in Ulflingen, als auch in Düdelingen wurden sie bei Kontrollen fündig. Unterstützt wurden sie dabei jeweils von einem Drogenspürhund.
Simeonstift zeigt Film zum Holocaust-Gedenktag
TRIER. 1996 legte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar als den bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Holocaust fest. Der Tag bezieht sich auf den 27. Januar 1945, an dem die drei Konzentrationslager in Auschwitz von der Roten Armee befreit wurden. In der nächsten Woche jährt sich dieses Ereignis zum 70. Mal. Auch im Stadtmuseum Simeonstift wird man diesen Tag begehen.
Verfolgungsjagd und Schlägerei nach Diskobesuch
LUXEMBURG. In einer Verfolgungsjagd und einer handfesten Prügelei endete der wohl eigentlich friedlich gedachter Besuch von drei Männern in einer Diskothek im belgischen Athus, nahe der luxemburgischen Grenze. Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurden sie verfolgt und verprügelt.
Cattenom ist vom Stand der Wissenschaft weit entfernt

TRIER/CATTENOM. Wenn es nach dem Willen des Betreibers geht, soll das Atomkraftwerk Cattenom in Lothringen noch bis 2050 in Betrieb und am Netz bleiben. Fragt man Umweltpolitiker und auch Experten, dann plädieren die für ein Abschalten lieber heute als morgen. Immerhin gab es seit 1986 rund 850 Störfälle in dem Meiler an der Mosel.
Vier Reaktoren gibt es in der Stromfabrik im französischen Cattenom. Sie wurden 1986, 1987, 1990 und 1991 in Betrieb genommen. Die ursprüngliche Planung sah vor, dass der Betrieb nach 40 Jahren, also 2031, wieder eingestellt wird. Davon rückt der Betreiber, die EDF aber inzwischen ab. Geht es nach ihr, soll Cattenom noch bis 2050 am Netz bleiben.
30 Störfälle pro Jahr
850 Störfälle wurden bisher aus Cattenom gemeldet. Das sind rund 30 Störfälle pro Jahr. Rechnet man das weiter hoch, so darf man sich auf noch weitere rund 1000 Störfälle einrichten, bis in der Anlage endlich die Lichter ausgehen.
156.000 Liter Salzsäure konnten auslaufen
Besonders brisant ist eine solche Vorstellung, weil man doch den Eindruck haben muss, dass die Verantwortlichen es mit der Sicherheit nun einmal nicht so genau nehmen. So konnten 2013 etwa über Stunden 156.000 Liter Salzsäure auslaufen und im Boden versickern, bevor jemand diese Störung bemerkte. Und auch 2015 begann schon recht früh mit einer Störung, nämlich mit einem Brand. Wie so häufig, hieß es auch dabei, dass es kein sicherheitsrelevantes Vorkommnis gewesen sei.
Weit vom Stand der Sicherheit entfernt
Der Atomexperte Dieter Majer war 2011 als Beobachter für Rheinland-Pfalz, das Saarland und Luxemburg in Cattenom dabei, als der Meiler einem Stresstest unterzogen wurde. Das damalige Ergebnis war alles andere als positiv. Zahlreiche Mängel wurden festgestellt. Jetzt war Majer wieder in Lothringen, begleitet von einer Gruppe von Grünen-Politikern. Sein Fazit nach immerhin über drei Jahren: Die Anlage sei weit „vom heutigen Stand der Wissenschaft und Technik“ der Sicherheit entfernt. Für eine „bestmögliche Schadensvorsorge“ habe man nichts getan.
Notwarte unzureichend
So bemängelt er, dass Cattenom keine strahlenschutztechnisch ausgerüstete Notwarte hat. Die Notwarte ist ein Steuerungsstand, von dem aus ein AKW auch im Falle eines Unfalls gesteuert werden kann. Er sollte normalerweise so „verbunkert“ sein, dass das Bedienpersonal vor eventuell austretender Strahlung geschützt ist. Auch die Notstromversorgung, so Majer, sei unzureichend.
Ein Terrorangriff kommt nicht vor
Als weitere Mängel wurden nach dem Besuch des Experten und der Politiker angeführt, dass Cattenom nicht auf ein Erdbeben nach dem neuesten Stand der Erkenntnisse vorbereitet sei. Das Lagerbecken für die Brennelemente sei nur mit einem sehr dünnen Dach abgedeckt und ein Flugzeugabsturz oder gar ein terroristischer Anschlag ist im Sicherheitskonzept gar nicht aufgenommen. Dies ist besonders erschreckend, nachdem Cattenom zu den Kraftwerken gehörte, die vor einigen Monaten von Drohnen überflogen wurde, von denen man bis heute nicht weiß, wer sie gesteuert hat.
Ein GAU träfe ganz Luxemburg
Schon seit Jahren fordern Rheinland-Pfalz und Saarland zusammen mit Luxemburg die Stilllegung des gerade einmal 50 Kilometer von Trier entfernten AKW’s. Luxemburg hat an der Abschaltung ein besonderes Interesse, denn das Großherzogtum ist das einzige Land der Erde, dass bei einem so genannten GAU, also dem größten anzunehmenden Unfall, zur Gänze betroffen und bedroht wäre.
Rauchentwicklung im Treppenhaus – Feuerwehr rückt mit drei Löschzügen aus
TRIER. Mit drei Löschzügen und 22 Rettungskräften ist die Feuerwehr Trier nach Mariahof ausgerückt. Das teilte soeben die Einsatzzentrale mit. Gemeldet wurde ihr von dort Rauchentwicklung aus einem Sicherungskasten im Treppenhaus eines Einfamilienhauses. Weitere Einzelheiten liegen derzeit noch nicht vor.























