MAINZ – Die Waldbrandgefahr steigt bei anhaltender Hitze mit Temperaturen weit über 30 Grad und großer Trockenheit in Rheinland-Pfalz an.
Nach dem Waldbrandgefahrenindex (WBI) des Deutschen Wetterdienstes herrscht im Land vielfach hohe, teils sogar eine sehr hohe Gefahr. Das betrifft etwa die Regionen um das rund 550 Meter hohe Weinbiet am Ostrand des Pfälzerwaldes sowie in Bad Bergzabern.
Im bundesweiten Vergleich ist das waldreiche Rheinland-Pfalz nach Angaben des Forstministeriums aber kein Bundesland mit besonderer Waldbrandgefährdung. Das sei auf den hohen Laubbaumanteil in den heimischen Wäldern zurückzuführen. Große Brände kämen häufiger in reinen Nadelwaldregionen vor.
Eine Erfahrung der vergangenen Jahre sei auch, dass Brände in der Regel sehr früh entdeckt, von der Bevölkerung gemeldet und so frühzeitig gelöscht werden könnten. Bei erhöhter Gefahr werden gefährdete Gebiete laut Ministerium auch zusätzlich kontrolliert. Brandschutzstreifen und gut ausgebaute Waldwege würden zudem der Feuerwehr den Zugang erleichtern.
Als Alltagsfehler, die regelmäßig zu Waldbränden führen, gelten:
- offenes Feuer
- Grillen auf nicht dafür ausgewiesenen Flächen
- weggeworfene Zigaretten
- Fahrzeuge, die auf trockenem Gras abgestellt werden.

















