Spielbericht: Mit Kinscher-Gala zum Sieg – Eintracht Trier besiegt den Pokalfluch in Engers!

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Großartige Unterstützung der mitgereisten Moselstädter; Foto: lokalo.de

ENGERS/TRIER. Der Fluch ist besiegt, der Traum lebt weiter: Eintracht Trier hat sich mit einem am Ende verdienten 4:1 (0:0)-Auswärtssieg beim FV Engers für das Halbfinale im Bitburger Rheinlandpokal qualifiziert. Dort wartet am 1. April nun der FC Karbach.

Vor 1.250 Zuschauern am Wasserturm – darunter zahlreiche mitgereiste Trierer und mit einer starken Choreografie der Eintracht-Fans – war vom Anpfiff an zu spüren, dass die Blau-Schwarz-Weißen an diesem Abend etwas gutzumachen hatten. Nach drei bitteren Pokalniederlagen in den vergangenen Jahren gegen Engers zeigte die Mannschaft von Thomas Klasen von Beginn an Präsenz, war direkt da und drückte dem Spiel schnell ihren Stempel auf.

Schon in der ersten Halbzeit hatte die Eintracht die besseren Möglichkeiten, auch wenn der Führungstreffer zunächst noch auf sich warten ließ. Ein Pfostentreffer von Tekerci (39.), eine gute Dreifachchance von Marceta und Wrusch (25.) sowie ein Abschluss von Held (29.) deuteten bereits an, wohin der Abend gehen sollte. Erst kurz vor der Pause tauchte Engers etwas gefährlicher vor dem Trierer Tor auf – doch Novakovic hielt stark gegen Wambach und rettete das 0:0 in die Halbzeit.

Direkt nach dem Seitenwechsel fiel dann der Brustlöser: Dominik Kinscher traf zum 0:1 (48.). Als Spang nach einer Kinscher-Freistoßflanke das 0:2 (60.) nachlegte, schien der Deckel schon drauf zu sein. Doch Engers kam durch Bermel (64.) zurück und hatte in dieser Phase durch Stieffenhofer (67.) sogar noch die Chance auf den Ausgleich.

Dass das Spiel trotzdem nicht mehr kippte, lag vor allem an einem Mann: Dominik „KING“ Kinscher. Mit seinem Treffer zum 1:3 (75.) stellte er die Weichen endgültig auf Sieg, ehe Wrusch nach erneuter Kinscher-Vorlage per Kopf das 1:4 (79.) markierte. Spätestens da war klar: Diesmal wird Engers nicht wieder zum Pokal-Stolperstein.

Der Mann des Spiels war damit eindeutig Dominik Kinscherzwei Tore, zwei Vorlagen, ein starker Auftritt. Überhaupt zeigte die Eintracht an diesem Abend genau die Mischung, die es in solchen Spielen braucht: Leidenschaft, Reife und die richtige Antwort auf den zwischenzeitlichen Anschluss der Gastgeber.

So bleibt unter dem Strich ein Abend, der Hoffnung macht: Der Pokalfluch am Wasserturm ist besiegt, der Einzug ins Halbfinale perfekt – und der Traum vom DFB-Pokal lebt weiter.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht: Schon am Samstag steht im altehrwürdigen Moselstadion das nächste wichtige Heimspiel gegen den FSV Frankfurt an. Das Pokal-Halbfinale gegen Karbach ist für den 1. April angesetzt.

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