Mehr körperliche Angriffe im Regionalverkehr in Rheinland-Pfalz und Saarland

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Foto: DB AG

MAINZ/SAARBRÜCKEN/FRANKFURT – In Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen hat es im vergangenen Jahr etwa 15 Prozent mehr körperliche Angriffe im Regionalverkehr der Bahn gegeben als im Vorjahr.

Das teilte die DB Regio bei einem Pressetermin am Frankfurter Hauptbahnhof mit.

In der Region Mitte, die sich aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und dem nordbadischen Raum zusammensetzt, kam es Anfang Februar in einer Regionalbahn auch zu dem tödlichen Angriff auf den 36 Jahre alten Zugbegleiter Serkan Çalar. Er wurde von einem Fahrgast bei einer Ticketkontrolle mit Faustschlägen gegen den Kopf so stark verletzt, dass er später im Krankenhaus starb.

Zahlen der DB Regio und der Bundespolizei unterschiedlich

Deutschlandweit wurden im Regionalverkehr 2025 etwa 7 Prozent weniger körperliche Angriffe verzeichnet als 2024. Die Zahlen der Bahn enthalten auch nicht angezeigte Übergriffe.

Anders sieht der Trend nach Angaben der Bundesregierung aus, deren Zahlen sich auf angezeigte Übergriffe und die gesamte Deutsche Bahn beziehen. Demnach wurden 2025 deutschlandweit 2.690 Angriffe auf Beschäftigte der Deutschen Bahn von der Bundespolizei aufgenommen – etwa 11 Prozent mehr als im Vorjahr.

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