BRÜSSEL – Am Mittwoch steht im Europäischen Parlament eine wichtige Abstimmung an, die die Kennzeichnung von veganen und vegetarischen Produkten betreffen könnte.
Die Abgeordneten entscheiden über einen Antrag, der darauf abzielt, Bezeichnungen wie „Burger“, „Würstchen“ und „Schnitzel“ für pflanzliche Lebensmittel zu verbieten.
Verbraucherschützer sehen keinen Mehrwert in einem Verbot
Verbraucherschützer wenden sich entschieden gegen das mögliche Verbot. Foodwatch-Geschäftsführer Chris Methmann bezeichnet den Vorschlag als „Lobbyismus im Dienste der Fleischindustrie“ und argumentiert, dass Produkte bereits deutlich als „vegan“ oder „vegetarisch“ gekennzeichnet seien. Auch die europäische Verbraucherorganisation BEUC stützt sich auf Umfragen und betont, dass die Mehrheit der Konsumenten durch die Begriffe nicht verwirrt sei. Sie fordern, anstelle eines Namensverbots auf eine klare Kennzeichnung zu setzen.
Befürworter argumentieren mit Verwechslungsrisiko und Landwirtschaftsschutz
Befürworter des Vorhabens, wie die zuständige Abgeordnete Céline Imart, sehen durch ein Verbot den Verbraucherschutz gestärkt, da sie ein „echtes Verwechslungsrisiko“ hinsichtlich der Nährwerte sehen. Zudem gehe es darum, Landwirte zu schützen, deren Ruf von Konkurrenzprodukten genutzt werde. Trotz des starken Anstiegs der Produktion von Fleischersatzprodukten – die sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt hat – ist der Pro-Kopf-Verzehr von 1,5 Kilogramm im Vergleich zu echtem Fleisch (53,2 Kilogramm) noch gering. Die Abstimmung ist der Auftakt zu weiteren Verhandlungen mit den EU-Staaten.


















Es gibt bestimmt wichtigere Dinge, um die sich die EU kümmern kann. Da wird getagt und beraten für richtig viel Geld, was aktuell unwichtig ist. Natürlich möchte jede Partei ihr Ding bestätigt haben. Trotzdem, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die Artikel sind entsprechend beschrieben.
Wenn sich im EU-Parlament um die Form von Gurken und die Krümmung von Bananen gestritten werden kann, muss eine Klärung der Veggie-Frage auch erlaubt sein. Ich finde gut, das diese Veggie-Artikel auch als solche bezeichnet und beschrieben werden. Auffallend ist doch, dass immer krampfhafter versucht wird, dieses Veggie-Gedöns „normal“ aussehen zu lassen. Es soll also optisch und geschmacklich exakt dem „Original“ entsprechen und auch so benannt werden. Warum? Wenn man dieses Zeug unbedingt verzehren will, dann kann man es doch einfach in Klumpen zusammenpressen und stückweise, nach Bedarf portionieren und als Sättigungsbeilage zum grünen Öko-Salat servieren.
Es sitzen ja fast nur Gurken und Bananen im EU-Parlament. So haben sie wenigstens ein gemeinsames Thema um die Zeit gut voll zu bekommen.
Während die EU-Abgeordneten über wirklich reale existenzielle Probleme wie „Veggie-Schnitzel“ nachdenken und diskutieren, sitzen hier Leserbriefschreiber und lamentieren über „Gurkenkrümmung“ – als wären sie noch nie einem echten Herrschaftsmechanismus begegnet.
Lasst euch eines sagen: Es geht nie um Bananen, es geht nie um Schnitzel. Es geht wie immer in der bekannten Menschheitsgeschichte nur darum, dass eine kleine, privilegierte Schicht – ob Fleischlobby, Insektenpulver-Kartell u.s.w. – auf Kosten vom Rest lebt. Und das, liebe „Anonym2“ und „Jekyll“, war schon immer so. Und wird immer so sein. Euer Protest ist also völlig sinnlos.
Die Frage ist nun: glaubt ihr ernsthaft Protest oder Leserbriefchen bei Lokalo werden ernsthaft etwas ändern???? Oder seit ihr Euch dessen bewusst oder nutzt diese inhaltlosen Postings zur Selbsttherapie? Quasi die Illusion dass sich irgendjemand für Eure Meinung interessiert? Ha ha, da kann ein Elitenvertreter wie ich nur drüber lachen und Achtung: Euch das glasklar mitteilen. Ha ha.
Dass die EU jetzt klugerweise pflanzliche Produkte reguliert, ist nicht nur sinnvoll – es ist moralisch zwingend. Fleisch bedeutet Tiermord. Insektenpulver ist zwar noch nicht perfekt (die Moral der Mehlwürmer wird unterschätzt!), aber immerhin: kein Schwein muss mehr sterben, nur weil Herr Jekyll sein Schnitzel braucht. Und wenn das „Veggie-Schnitzel“ dann noch genormt, gerade und bürokratisch korrekt ist – umso besser! Normierung steigert Effizienz. Effizienz sichert Herrschaft. Herrschaft sichert Insektenpulvermenüs. Das ist doch wunderbar, seid froh, dass ihr überhaupt noch was zu essen bekommt. Das ist meine massgebliche Meinung..
Die Zukunft ist pflanzlich, pulverförmig – und perfekt gerade. Wer das nicht begreift, darf weiterhin in Klumpen essen. Und schweigen.