Bitburg/Trier. Nach der groß angelegten Verkehrskontrolle in den Trierer Moselauen am Montag hat die Polizei ihre Maßnahmen am Dienstag, 27. Mai, auf die B51 bei Bitburg ausgeweitet – erneut im Fokus: die Erprobung neuer Drogenvortestverfahren. Die Bilanz: 201 kontrollierte Fahrzeuge, mehrere Blutproben und eine Reihe eingeleiteter Verfahren.
Gemeinsam mit Kräften aus dem Saarland, Hessen, Luxemburg, Belgien, der Hochschule der Polizei sowie weiteren Behörden, kontrollierte das Polizeipräsidium Trier eine Vielzahl an Verkehrsteilnehmern – ganz ohne nennenswerte Verkehrsbehinderungen auf der vielbefahrenen Bundesstraße.
Neue Drogenvortests im Einsatz
In 13 Fällen kamen die neuen Speichel- und Urintests zum Einsatz. Acht Fahrer konnten damit den Verdacht auf eine Drogenbeeinflussung direkt entkräften und durften weiterfahren. In fünf Fällen reichten die Ergebnisse jedoch nicht aus – hier ordnete die Polizei die Entnahme einer Blutprobe an und leitete entsprechende Verfahren ein.
Die gewonnenen Daten werden nun wissenschaftlich von der Rechtsmedizin Mainz und der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz ausgewertet. Ziel ist es, belastbare Erkenntnisse für den flächendeckenden Einsatz der neuen Tests zu gewinnen – im Hinblick auf die geänderten Grenzwerte bei Cannabis im Straßenverkehr.
Weitere Bilanz der Großkontrolle:
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9 Strafverfahren eingeleitet
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18 Ordnungswidrigkeitenverfahren veranlasst
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7 Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt
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Mehrere Fahrzeuginspektionen
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11 Mängelberichte ausgestellt
Trotz des großen Umfangs verlief die Kontrolle auf der B51 reibungslos und verursachte keine nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Die Polizei sieht in den neuen Vortests ein wichtiges Instrument, um die Sicherheit im Straßenverkehr auch künftig effektiv zu gewährleisten.

















