261 Meter hohe Windräder genehmigt – Repowering in der Vulkaneifel

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Foto: Jan Woitas/dpa/Archiv

KOBLENZ/ORMONT. Die Zahl der Windenergieanlagen sinkt, die Leistung steigt – um mehr als 15 Megawatt. So lassen sich die Pläne der JUWI GmbH zusammenfassen, die bei Ormont im Kreis Vulkaneifel neun bestehende Windenergieanlagen durch vier modernere Anlagen ersetzen möchte.

In der Fachwelt wird dies als Repowering bezeichnet. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord hat nun nach umfassender Prüfung den Antrag des Unternehmens genehmigt. Die Unterlagen sind ab dem 16. Juni 2026 einsehbar.

Umwelt- und Naturschutz, Verkehr, Geologie, Denkmalschutz, Archäologie, Wetter, Sicherheit, Energieversorgung sowie Baurecht- und Landesplanung: Bei der Entscheidung, ob und wie eine Windenergieanlage gebaut und betrieben werden darf, betrachtet die SGD Nord zahlreiche Faktoren. Die Informationen bezieht die Obere Landesbehörde dabei unter anderem von Fachbehörden, Kreisverwaltungen und wissenschaftlichen Institutionen. Auch im Fall der vier Windenergieanlagen, welche die Antragsstellerin in der Verbandsgemeinde Gerolstein errichten möchte, ist eine solch umfassende Prüfung erfolgt.

Genehmigung öffentlich einsehbar

Durch das genehmigte Repowering steigt die Leistung pro Anlage von zuvor 1,5 Megawatt auf künftig 7,2 Megawatt. Die Gesamtleistung erhöht sich somit – trotz geringerer Anlagenzahl – von 13,5 auf 28,8 Megawatt. Neben der Leistung ändert sich auch die Höhe der Windenergieanlagen: Während die bestehenden Anlagen, die im Jahr 2002 durch die Kreisverwaltung Daun genehmigt wurden, eine Gesamthöhe von 100 Metern aufweisen, beträgt die Gesamthöhe der neuen Anlagen 261 Meter. Weitere Informationen können den Genehmigungsunterlagen entnommen werden, die im Zeitraum 16. Juni 2026 bis 29. Juni 2026 unter folgendem Link einsehbar sind: www.s.rlp.de/3pPkcz2.

Aktuelle Zahlen zum Ausbau

Die SGD Nord ist seit Juni 2023 für die immissionsschutzrechtliche Genehmigung von Windenergieanlagen im nördlichen Rheinland-Pfalz zuständig. Dabei verfolgt sie das Ziel, Anträge möglichst effizient und rechtssicher zu bearbeiten, um den Ausbau Erneuerbarer Energien zu fördern. Über den aktuellen Stand beim Ausbau Erneuerbarer Energien im Bereich der SGD Nord informieren das Energieportal der SGD Nord, der Energieatlas Rheinland-Pfalz sowie das Marktstammdatenregister. (Quelle: SGD Nord)

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