Eifelkreis: Mobilitätsstationen sollen verschiedene Verkehrsmittel verbinden

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Foto: Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm

BITBURG. Der Eifelkreis Bitburg-Prüm befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel seiner Mobilitätsstruktur. Als einer der am dünnsten besiedelten Landkreise Deutschlands stellt er besondere Anforderungen an Erreichbarkeit, Daseinsvorsorge und vernetzte Mobilitätsangebote.

Die Region ist geprägt von langen Wegen, einer kleinteiligen Siedlungsstruktur und einer traditionell hohen Verfügbarkeit des privaten PKW. Gleichzeitig wächst der Bedarf an flexiblen, nachhaltigen und bezahlbaren Mobilitätsalternativen, die den Alltag erleichtern und eine attraktive Lebensqualität gewährleisten.

Im Zuge des Kreisentwicklungskonzepts und im Rahmen des bundesgeförderten Smart-Cities-Modellprojekts „Eifelkreis Verbindet“ wurden Mobilitätsstationen als strategische Schlüsselmaßnahme identifiziert, um unterschiedliche Mobilitätsformen (PKW, ÖPNV, Fahrrad usw.) miteinander zu verknüpfen. Ziel ist es, ein Netzwerk zu schaffen, das verschiedene Verkehrsmittel verbindet, neue Mobilitätsformen integriert und dabei als struktureller Rahmen einer modernen und vernetzten Mobilitätsinfrastruktur fungiert.

Hierzu wurde eine Standort- und Ausstattungsanalyse durchgeführt. Der Abschlussbericht ist unter https://www.eifelkreis-verbindet.de/download/bericht-standort-und-ausstattungsanalyse-mobilitaetsstationen-eifelkreis-bitburg-pruem/ einsehbar. Die Ergebnisse der Analyse bilden die Grundlage für die weitere Umsetzung des Projekts.

In einem nächsten Schritt sollen die folgenden Standorte baulich realisiert und bis voraussichtlich Herbst 2027 in Betrieb genommen werden:

1. Bitburg, ZOB
2. Bitburg Erdorf, Bahnhof
3. Irrel, ZOB
4. Prüm, Gerberweg
5. Speicher, Rathaus
6. Wolsfeld, Kirche
7. Echternacherbrück, P+R

Der Erste Kreisbeigeordnete Michael Ludwig, MdL, lobt das gemeinsame Engagement als wichtigen Erfolgsfaktor für eine zukunftsweisende Mobilität im Eifelkreis: „Die Mobilitätsstationen zeigen, was möglich ist, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen. Die offene und konstruktive Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden, der Stadt Bitburg und allen eingebundenen Partnern hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir dieses Projekt zielgerichtet voranbringen können.

Mit der Umsetzung der Mobilitätsstationen schafft der Eifelkreis wichtige Voraussetzungen für eine zukunftsfähige, vernetzte und bedarfsgerechte Mobilität im ländlichen Raum. (Quelle: Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm)

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