Polizei: Motiv für brutalen Dreifachmord weiter unklar

Was ist das Motiv des mutmaßlichen Dreifachmörders aus dem Westerwald? Auch mehrere Tage nach dem Tod einer Familie sind viele Fragen offen – auch ob ihn etwa «Neigungen» angetrieben haben.

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Sprurensicherung am Tatort in Weitefeld
Am 6. April wurde die Familie tot aufgefunden. (Archivbild)Markus Klümper/dpa. Foto: Markus Klümper/dpa

WEITEFELD. Der mutmaßliche Dreifachmörder aus dem Westerwald hält sich laut Polizei weiterhin verborgen und ist möglicherweise bewaffnet.

«Die Hintergründe der Tat oder ein etwaiges Motiv sind nach wie vor unklar», teilte die Polizei mit. «Unklar ist auch, in welchem psychischen Zustand er sich befunden hat oder jetzt befindet, bzw. welche Gewalt-, Sucht- oder möglicherweise sexuell motivierten Neigungen ihn treiben.»

Rund 600 Hinweise zum Täter bisher eingegangen

Mittlerweile seien rund 600 Hinweise zu dem 61-Jährigen eingegangen, hieß es. Eine 100-köpfige Sonderkommission ermittle. Der Tatverdächtige aus dem Nachbarort soll eine Familie in Weitefeld getötet haben. Die Eltern starben laut Staatsanwaltschaft an Stich- und Schussverletzungen. Ihr 16-jähriger Sohn kam durch eine Schussverletzung ums Leben. Seit der Tat ist der Verdächtige auf der Flucht.

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