Hochwasser, Starkregen, Bodenerosion: Saarland wird Vollmitglied bei Klimaprojekt

Hochwasser, Starkregen, Bodenerosion - mit solchen Themen beschäftigt sich ein länderübergreifendes Klimavorhaben. Das Saarland kommt nun als Vollmitglied dazu.

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Das Hochwasser der Blies steht in Neunkirchen und überflutet eine Straße. Foto: Laszlo Pinter/dpa

SAARBRÜCKEN. Welche Auswirkungen hat der Klimawandel für die Gewässer und die Wasserwirtschaft? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Länder Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg seit gut zwei Jahrzehnten in dem gemeinsamen Projekt «Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft» (Kliwa).

Das Saarland, das seit 2019 als Gast bei dem Kooperationsvorhaben dabei ist, kündigte nun an, Anfang dieses Jahres Vollmitglied zu werden. Nach Angaben der Saar-Regierung wurden 2022 Hessen, Thüringen und das Saarland gefragt, ob sie ganz einsteigen wollten. Derzeit werde eine Vereinbarung mit neuen Partnern ausgearbeitet, die dann unterzeichnet werden solle, hieß es in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Landtagsabgeordneten Petra Fretter (CDU).

Das Saarland habe bisher als Gast in der Arbeitsgruppe Grundwasser mitgearbeitet. Am Rande beteiligt gewesen sei man zudem seit 2020 in der Arbeitsgruppe Hochwasser zum Thema Pegeldaten. Auch als Vollmitglied wolle das Saarland zunächst nur die Gruppen Grundwasser und Hochwasser besetzen, teilte die Regierung weiter mit.

Die Landesregierung beschäftige sich schon seit längerem mit der Klimafolgenanpassung, auch in der Wasserwirtschaft. Die Vorteile einer Mitgliedschaft im Verbundvorhaben Kliwa, bei der auch der Deutsche Wetterdienst dabei sei, lägen auf der Hand, hieß es. Derzeit beschäftigt sich das Projekt nach eigenen Angaben mit den Themen Hochwasser, Niedrigwasser, Grundwasser, Starkregen und Bodenerosion. (Quelle: dpa)

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