Versuchte Geldautomatensprengung in Schulnähe: Schüler bleiben zuhause

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Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband der Polizei. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

STROBERG/BAD KREUZNACH. Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter haben in der Nähe einer Schule in Stromberg (Landkreis Bad Kreuznach) versucht, einen Geldautomaten zu sprengen.

Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, sperrten die Beamten den Tatort in der Königsberger Straße in einem Radius von zunächst etwa 300 Metern ab. Später konnte er auf rund 100 Meter verkleinert werden. Zunächst befand sich auch eine Gesamtschule innerhalb des Sperrbereichs. Die Polizei hatte die Kinder, die bereits unterwegs waren, zunächst gemeinsam mit den Lehrkräften auf dem Sportplatz der Schule betreut.

Obwohl die Sperrung bereits am Morgen aufgehoben wurde, seien die meisten Schülerinnen und Schüler zuhause geblieben, teilte der Leiter der Gesamtschule, Jürgen Jacoby, in einem Elternbrief mit. Es seien insgesamt weniger als zehn Schüler zur Schule gekommen. Als die Sperrung noch galt, waren Schüler zunächst noch aufgefordert worden, zuhause zu bleiben. Zu keiner Zeit seien Kinder in Gefahr gewesen, hieß es.

Wie ein Polizeisprecher sagte, fuhren Spezialisten des Landeskriminalamtes zum Tatort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Der oder die Täter waren demnach flüchtig. Nach bisherigem Stand sei kein Geld erbeutet worden und keine größere Zerstörung entstanden. Die Ermittlungen dauern an.

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