Explosionsgefahr erschwert Löscharbeiten: Fläche von 12 bis 14 Hektar in Brand geraten

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Rauch steigt über einem Waldgebiet in Rodalben auf.Polizeipräsidium Kaiserslautern/dpa

RODALBEN/PIRMASENS. Der Waldbrand bei Rodalben in der Nähe von Pirmasens hat sich nach Angaben von Feuerwehreinsatzleiter Simon Tigges auf einer Fläche von 12 bis 14 Hektar ausgebreitet.

Eine unmittelbare Bekämpfung des Feuers sei nicht möglich, da der Kampfmittelräumdienst vor möglicher Munition und Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg im Waldboden gewarnt habe, sagte Tigges. 14 Hektar entsprechen ungefähr der Fläche von 20 Fußballfeldern.

Wegen des Waldbrandes sind mehr als 200 Helfer im Einsatz. Das sagte die Landrätin des Kreises Südwestpfalz, Susanne Ganster (CDU), am Dienstagabend. Für die von der Evakuierung betroffenen Anwohner sei eine Notunterkunft eingerichtet worden. Wegen des Feuers wurden mehrere Straßenzüge in Rodalben bei Pirmasens evakuiert, rund 50 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Hintergrund dafür ist, dass sich in dem Waldbrandgebiet noch Munition und Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden befinden könnten.

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rodalben, Wolfgang Denzer (SPD), sagte, dass bis zum Abend noch keine Anwohner zur Notunterkunft gekommen seien. Dies sei ein Vorteil des ländlichen Raumes. «Man hat Freunde, man hat Bekannte, man hat Familie, wo man sich dann möglicherweise zurückziehen kann.»

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