Maler- und Lackierer-Innung Westeifel: Weichen für die Zukunft gestellt

0
Bereit, die Weichen für die Zukunft zu stellen: der neue Vorstand der Maler- und Lackierer-Innung Westeifel. Foto: Maler- und Lackierer-Innung Westeifel

FLERINGEN. Die Mitglieder der Maler- und Lackierer-Innung Westeifel haben gewählt: Der Biersdorfer Uwe Wallerius bleibt Obermeister seiner Fachinnung, wie die Kreishandwerkerschaft MEHR (Mosel-Eifel-Hunsrück-Region) mitteilt. Bei der Jahreshauptversammlung Mitte November im Baselter Hof wurde auch Hermann Waldorf aus Hillesheim als sein Stellvertreter in seinem Amt bestätigt. Die Aufgaben des Lehrlingswartes übernehmen ebenso weiterhin die Malermeister Rudolf Bill jun. und Rainer Böwen. Als Beisitzer bleiben Alexander Hermes, Josef Rosenberger und Marco Berger für weitere drei Jahre im Amt. Verstärkt werden sie von Stefan Schmitz, Thomas Grötz, Lucas Grötz, Yannick Waldorf und Stefan Heinen. Mit den neu gewählten Beisitzern erhält der Vorstand auch eine deutliche Verjüngungskur, die mit Blick auf die nächsten Jahre der Innung einen wichtigen Grundstein für die Innungsarbeit legt.

Silberner Meisterbrief an Uwe Wallerius aus Biersdorf am See. Foto: Maler- und Lackierer-Innung Westeifel

Einen Schwerpunkt der Versammlung bildete das Thema der Blockbeschulung, welches von der Innung zukünftig favorisiert wird. Die Innung verspricht sich dadurch eine bessere Planungsmöglichkeit der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, kurz ÜLU und der Urlaubsplanungen für die Auszubildenden. Hermann Waldorf wies weiterhin in seinen Ausführungen auf die Vorteile für die Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe hin, welche eine durchgängige Beschulung und durchgängige Ausbildung im Betrieb mit sich bringen wird. Die beiden Schulstandorte für die Westeifel-Innung liegen in Gerolstein und Bitburg. Gemeinsam mit den Vertretern der beiden Berufsbildenden Schulen soll ein Modell für Blockbeschulung erarbeitet werden.

Silberner Meisterbrief an Harald Zehren aus Gilzem. Foto: Maler- und Lackierer-Innung Westeifel

Die Förderung der Ausbildung steht auch beim Praxis-Technik-Tag für Auszubildende des ersten Lehrjahres Anfang Dezember im Fokus. Das Innungsfördermitglied Brillux, seines Zeichens Vollsortimentlieferant für Lacke und Farben und langjähriger Partner der Innung, wird die jungen Handwerker in das Thema “Wasserbasierte Lacke: Der richtige Lack für jeden Untergrund” einführen.

Silberner Meisterbrief an Josef Rosenberger aus Lissendorf. Foto: Maler- und Lackierer-Innung Westeifel

Fachwissen für die Malermeister gab es an dem Abend derweil von Reinhard Nass, technischer Berater bei Fördermitglied Sto. Er sprach zum Thema “Schadenvermeidung in Wärmedämmverbundsystemen (WDVS)” und erläuterte die vorhandenen Fachregeln und Normen.

Silberner Meisterbrief an Marco Berger aus Lasel. Foto: Maler- und Lackierer-Innung Westeifel

“Die Teilnahme an den jährlichen Innungsversammlungen ist für jeden Betrieb ein Vorteil. Erstens bestimmt man über die Zukunft in seinem Handwerk mit, zweitens erhält man wichtige Fachinformationen, drittens steht der Austausch unter den Fachkollegen im Fokus. Unbezahlbar”, ist Dirk Kleis, Geschäftsführer der Innung, überzeugt.

Silberner Meisterbrief an Stefan Dau aus Herforst. Foto: Maler- und Lackierer-Innung Westeifel

Als Zeichen der Wertschätzung und Dank des Handwerks erhielten an dem Abend auch fünf Maler- und Lackierermeister den Silbernen Meisterbrief der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück Region überreicht. Marco Berger, Stefan Dau, Josef Rosenberg, Uwe Wallerius und Harald Zehren blicken auf mindestens 25 Jahre Meisterwürde zurück.

Vorheriger ArtikelLauterbach-Entführung: LKA RLP hatte verdeckten Ermittler in Extremisten-Gruppe
Nächster ArtikelDiebstähle, Unfälle, Körperverletzungen: Wochenend-Bilanz der Polizei Trier

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.