TRIER. Rund 250 Menschen demonstrierten am gestrigen Freitagnachmittag trotz schlechten Wetters auf dem Trierer Viehmarktplatz gegen die Schließung des Krankenhauses Trier-Ehrang. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die Initiative „Rettet das Krankenhaus Trier-Ehrang“.
Mehrere Rednerinnen und Redner, darunter der Bürgermeister Verbandsgemeinde Trier-Land Michael Holstein und Susanne Jungblut-Monz vom Pfarrgemeinderat St. Peter Ehrang, kritisierten unter dem Applaus der Anwesenden die Entscheidung der Geschäftsleitung des Klinikums Mutterhaus, das bei der Flutkatastrophe im Juli stark beschädigte Krankenhaus zu schließen. Die Ende letzten Jahres gefallene Entscheidung des Trägers, der Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH, für eine endgültige Schließung sorgt in der Region noch immer für viel Ummut, weil das Krankenhaus Ehrang eine wichtige Anlaufstelle für die Menschen aus dem Trierer Umland war. Das Vorhaben der Veranstalter, der Geschäftsleitung des Mutterhauses 11.000 Unterschriften für den Erhalt des Erhanger Krankenhauses zu übergeben, scheiterte daran, das diese keinen Repräsentanten entsandt hatte.














