Inflation bedroht den Wohlstand

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Foto: pixabay

Nach jahrelangem Tiefstand der Zinsen ist erstmals wieder von Inflation die Rede. Wer nicht an Kaufkraft verlieren will, muss traditionelle Investitionen gegen Online-Trading tauschen und der Inflation davonrennen.

Die Inflation in den Vereinigten Staaten hat zum ersten Mal wieder das Niveau von 1990 erreicht und überschritt im Oktober 2021 die Schwelle von sechs Prozent. Der Anstieg der Inflation ist nicht von der Hand zu weisen und viele fragen sich, wann der Höhepunkt dieses Trends erreicht sein wird. Denn die US-Amerikaner sind nicht die einzigen, die sich mit einer Geldentwertung konfrontiert sehen: In der Eurozone erleben wir Inflationsraten aus lange vergessener Vergangenheit.

Die aktuellen gut vier Prozent Inflation haben wir seit 2008, und davor seit 1992, nicht mehr erlebt.
Auch viele andere Volkswirtschaften sehen sich mit Inflation konfrontiert. In Russland wird die Inflation zum Jahresende auf 8 % geschätzt, während in China – dessen Daten nicht immer zuverlässig sind – der Erzeugerpreisindex im September um 10,7 % gestiegen ist (beide Daten auf Jahresbasis).

Das steckt hinter der Inflation
Unter Inflation versteht man den Anstieg der Preise und folglich Entwertung des Geldes. Die Konsequenz ist ein Sinken der Kaufkraft.

Die Ursachen der aktuellen Inflation sind vielfältig und werden durch die große wirtschaftliche Verflechtung zwischen den Nationen verstärkt. Der Anstieg der Energiepreise ist sicherlich der wichtigste Auslöser.

Die Energiekosten sind aufgrund mehrerer Faktoren gestiegen: Der letzte Winter war besonders lang und kalt, was zu einem Verbrauch vieler Reserven führte; Russland, das über Gazprom ein Drittel des in Europa verbrauchten Gases liefert, hat – auch aus politischen Gründen – seine Lieferungen nach Europa eingeschränkt; Schließlich hat der Neustart der chinesischen Industrie nach Covid-19 deren Energiebedarf erhöht und einen großen Teil des Angebots für sich beansprucht.

Das Ende der intensivsten Phase der Pandemie ist eine weitere Inflationsursache. Die Preise werden derzeit in die Höhe getrieben, weil die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen nicht durch das Angebot gedeckt ist. Die Industrie hat Mühe, die Anforderungen der Verbraucher zu erfüllen, die nach vielen Monaten der Bewegungseinschränkungen nun wieder Geld ausgeben.

Zusätzlich bedeutet das von Regierungen während der Pandemie durch Unterstützungen und Prämien verteilte Geld, dass viele Menschen und Unternehmen zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung haben.

Auch die Probleme der Logistik im globalen Handel tragen zur Inflation bei. Dazu gehören beispielsweise Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Containern für den Warentransport und lange Wartezeiten für Schiffe beim Einlaufen in viele Häfen. Die Beschaffung der Rohstoffe wird somit immer schwieriger und das wirkt sich wiederum auf deren Preise aus.

Auch der Arbeitsmarkt erlebt Fluktuationen. Diese sind in Deutschland zwar nicht so gravierend, wie in den USA. Trotzdem fehlen auch hierzulande qualifizierte Menschen in Schlüsselpositionen.

Die Zentralbanken minimieren

Die Zentralbanken wehren besorgte Stimmen ab und sprechen von einer temporären Inflation, die sicherlich in Kürze wieder überwunden sein wird. Diese Definition ist ziemlich zweideutig: Sie geben nicht an, wie lange sie mit einer Fortsetzung des Preisanstiegs rechnen. Darüber hinaus lässt der anhaltende Anstieg der Inflation viele Beobachter daran zweifeln, ob diese wirklich vorübergehend ist.

Schlechte Karten für konventionelle Investoren
Tatsächlich sollten diejenigen, die nicht nur zusehen wollen, wie ihr Geld ständig weniger wird, rechtzeitig daran denken es zu vermehren.

Klassische Investitionen können mit galoppierenden Preisanstiegen nicht mithalten, denn ihre Rendite liegt generell weit unter dem Prozentsatz der aktuellen Inflation.

Mit einer Inflation von 5 Prozent liegt die Kaufkraft nach 10 Jahren nur noch bei 60 Prozent. Bei 7 Prozent Inflation ist die Kaufkraft 10 Jahre später nur noch bei 50 Prozent. Oder anders gesagt: Mit der gleichen Summe Geld gibt es jetzt nur noch die Hälfte der Waren und Dienstleistungen, die es zehn Jahre zuvor gab. Erreicht die Inflation schließlich 10 Prozent ist vom ursprünglichen Kapital, was die Kaufkraft betrifft, 10 Jahre später nur noch 38 Prozent übrig.

Online-Trading als Waffe gegen die Inflation

Gut informiert ist halb verdient
Wer lange gespart hat und mit viel Fleiß und Mühe sein Geld auf die hohe Kante gelegt hat, erlebt durch Inflation also einen tatsächlichen Verlust. Die einzige Methode, um diesem Schicksal zu entgehen, liegt darin, höhere Renditen zu erwirtschaften. Online-Trading ist eine Möglichkeit, um gute Gewinne zu erzielen und somit der Inflation davonzurennen. Doch Was ist Online-Trading? Darauf antwortet Admirals in seinem Guide für Anfänger.

Um es kurz vorwegzunehmen: Mit Online-Trading wird nicht automatisch jeder reich. Aber im Vergleich zu klassischen Investitionen und Immobilien ist es mit Online-Trading zumindest möglich, prozentual höhere Gewinne zu erzielen. So können sowohl Inflationsdruck als auch steuerliche Verpflichtungen erfüllt werden, ohne langfristig an Kaufkraft zu verlieren.

Die Demokratisierung der Finanzmärkte durch Online-Broker ermöglicht es heute auch Otto Normalverbraucher dort mitzumischen, wo die Party steigt: auf den Finanzmärkten. Doch niemand sollte unvorbereitet in den Krieg ziehen. Gut informiert ist halb verdient. Deshalb sind seriöse Ratgeber, wie derjenige von Admiral, für die Newcomer auf den Finanzmärkten besonders wichtig. Sie sollten aufmerksam, unter Umständen auch mehrmals, gelesen werden.

Die Vorteile des digitalen Zeitalters bieten Tradern heute die Möglichkeit, immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Die Auswahl an Finanzinstrumenten ist dabei immens, ebenso wie die verschiedenen digitalen Tools, die Tradern die Arbeit erleichtern. Denn um Arbeit handelt es sich stets: Auch Online-Trading will gelernt sein!

Hinweis: Dieser Artikel ist nicht als Finanzberatung zu verstehen.

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