Trickbetrug per WhatsApp: Neue Call-Center-Betrugsmasche

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Foto: Polizeipräsidium Trier/Symbolbild

TRIER. Vor Call-Center-Betrug mit seinen verschiedenen Maschen wie dem Enkeltrick, falschen Polizeibeamten und falschen Gewinnversprechen hat die Polizei bereits mehrfach gewarnt. Seit kurzem aber ist eine neue Masche der Betrüger zu erkennen, wie das Polizeipräsidium Trier mitteilt. Neben den mittlerweile sicherlich vielen bekannten Anrufen nehmen die Täter nun auch über Messenger-Dienste Kontakt mit den potentiellen Opfern auf.

So wurde ein 79-jähriger Mann aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich am 5. November von einer ihm unbekannten Mobilfunknummer auf WhatsApp kontaktiert. Dabei wurde ihm mitgeteilt, dass sein Sohn in Schwierigkeiten sei. Der Herr wurde aufgefordert, einen Geldbetrag in Höhe von 1.200 Euro an die in dem WhatsApp Chat mitgeteilte Kontonummer zu überweisen.

Glücklicherweise erkannte der 79-Jährige den Schwindel und ging nicht auf die Forderung ein.

Die Polizei rät:

– Sprechen Sie am Telefon oder in Chats auf keinen Fall über Ihre finanzielle Situation.

– Gehen Sie niemals auf diese Forderungen ein und beenden Sie das Gespräch oder den Chat.

– Ignorieren Sie erneute Anrufe und Nachrichten und rufen Sie nicht die auf dem Telefondisplay angezeigte Telefonnummer zurück.

– Fragen Sie ihre echten Verwandten oder vertraute Menschen, ob es den genannten Notfall tatsächlich gibt.

– Wählen Sie selbst die Telefonnummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder die 110.

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