Guido Wirtz bleibt Obermeister: Friseur-Innung Westeifel hat gewählt

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Obermeister Guido Wirtz (links) zusammen mit seinen Vorstandskolleginnen und -kollegen der Friseur-Innung Westeifel. Foto: Friseur-Innung Westeifel

BLEIALF. Zum vierten Mal in Folge wurde Friseurmeister Guido Wirtz aus Körperich von den Mitgliedern an die Spitze der Friseur-Innung Westeifel gewählt, wie die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR) mitteilt. Wirtz, der auch Vorsitzender Landesinnungsmeister beim Landesverband für Friseure und Kosmetik Rheinland ist, stellt sich damit weitere fünf Jahre der Verantwortung, sich für die Belange der Friseurbranche in der Region einzusetzen.

“Wir haben in den vergangenen eineinhalb Jahren pandemiebedingt viele Turbulenzen erlebt, aber auch sehr viel erreicht“”, sagt er rückblickend auf die zwei Lockdowns in der Friseurbranche und die erzielten Wiedereröffnungen. „”Besonders in schweren Zeiten zeigt sich, wie wertvoll die Arbeit der Handwerksorganisationen, sprich Innung und Verband sind“”, so der 56-Jährige. Damit verweist er unter anderem auf die umfangreiche Beratungsleistung zu allen Fragen rund um die Pandemie, welche seine Innung und sein Verband geleistet haben.

Bei der Jahreshauptversammlung Mitte Oktober in Bleialf wurde neben dem Obermeister auch der gesamte Vorstand gewählt. Neben Wirtz wurde dabei auch Nadine Heck aus Stadtkyll als seine Stellvertreterin wiedergewählt. Neue Lehrlingswartin ist Caroline Schmidt aus Daleiden, die damit das Amt von Annette Jakobs aus Neidenbach übernimmt. Über 30 Jahre war Jakobs im Vorstand der Innung tätig, wofür Wirtz ihr besonders dankte. Sie trat auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wiederwahl an. Zum stellvertretenden Lehrlingswart wurde Steven Asso aus Bitburg gewählt. Beisitzer sind Gertrud Hell, Michael Schmitz, Sabine Schun, Mara Schmitz und Michaela Weber. Als Kassenprüfer zeichnen verantwortlich Dietmar Müller und Marina Nesges.

Neben den Wahlen war auch die aktuelle Fachkräftesituation im Friseur-Handwerk ein Schwerpunktthema der Versammlung. Die Lockdowns und auch die folgenden massiven Einschränkungen für die Friseurbranche haben Spuren hinterlassen. „Nicht alle Mitarbeiter konnten die langen Durststrecken, welche die Kurzarbeit mit sich brachte, durchhalten und haben dem Friseurhandwerk den Rücken gekehrt. Hier wäre die Politik in der Verantwortung gewesen, den Beschäftigten der Branche entsprechende Ausgleichsmöglichkeiten zu geben, um einer Abwanderung gegenzusteuern“, so Dirk Kleis, Geschäftsführer der Innung.

Manche Friseure aus dem Innungsgebiet hatte es dieses Jahr doppelt schwer getroffen. Neben der Corona-Problematik wurden sie zudem vom Hochwasser im Juli betroffen. Um für zukünftige Ereignisse geschützt zu sein, hatte die Innung Marc Simons von der Signal-Iduna für einen Vortrag zum Thema Elementarversicherung gewinnen können. Dieser ging bei der Versammlung zudem auf die Möglichkeit der Betriebsunterbrechungsversicherung ein. Wie wichtig eine gute Absicherung ist, konnte Friseurmeister Michael Schmitz aus Olzheim ebenso wie Obermeister Guido Wirtz bestätigen, die beide bereits leidige Erfahrung mit Hochwasser machen mussten und von der handwerksnahen Signal-Iduna gut betreut wurden. “Wir bieten allen Innungsmitgliedern eine Überprüfung der bestehen Policen an”, so der Prümer Marc Simons.

Das Spendenkonto „Fluthilfe“ der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Geschäftsstelle der Innungen, wird von der Friseur-Innung Westeifel mit einem Betrag von 2500 Euro unterstützt.

Spenden sind weiterhin willkommen, da bei einem Großteil der Betriebe keine Elementarversicherung greift.

Spendenkonto Fluthilfe

Kontoinhaber: Kreishandwerkerschaft MEHR

IBAN: DE85 5865 0030 0008 0774 97

BIC: MALADE51BIT.

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