Aktuell: „Koblenz-Chaoten“ randalieren in Trier – Großeinsatz der Polizei verhindert Aufeinandertreffen“!

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TRIER. Wie die Polizei Trier mitteilt, kam es rund um die Oberligabegegnung zwischen der TuS Koblenz und Eintracht Trier am Sonntag, 05.September 2021 (Endstand 0:2 für Eintracht Trier), zu mehreren, laut Polizeibericht „teils massiven“ Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fan-Gruppierungen und der Polizei.

Nach dem Oberligaspiel, welches aufgrund der Umstände bezüglich des Stehplatz-Kontingentes sowie einem sehr fragwürdigen Vorgehen bezüglich des Aufhängens von Zaunfahnen, von großen Teilen der aktiven Fanszene boykottiert wurde, „überschlugen“ sich in der Stadt Trier die Ereignisse! Grund: Etwa 30 Koblenzer-Chaoten hatten den Weg in die Moselmetropole gefunden und randalierten unter anderem in einer beliebten Lokalität in der Trierer Maarstraße.

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Demnach erfolgte am Sonntagabend, 19.00 Uhr, der Hilferuf einer Wirtin an die Polizeiinspektion Trier. Ca. 30 dunkel gekleidete Personen hätten in der Gaststätte randaliert und Einrichtungsgegenstände zerstört. Die Gruppe sei jedoch auch schon wieder weg und in Richtung Innenstadt geflüchtet. Die Polizei formierte sich und konnte die vermeidlichen Vandalen gegen 19.20 Uhr in der Güterstraße antreffen und kontrollieren, wobei zeitnah bestätigt werden konnte, dass es sich dabei um Anhänger der TuS Koblenz gehandelt hatte.

Noch während die Kontrollmaßnahmen liefen, näherte sich laut Polizeibericht gegen 19.55 Uhr aus Richtung Domänenstraße eine ca. 50-köpfige Personengruppe der Truppe aus Koblenz. Ein direktes Aufeinandertreffen wurde „unter Einsatz körperlicher Gewalt sowie von Pfefferspray“ verhindert, berichtet die Polizei.

Nachdem sämtliche Maßnahmen beendet waren, erhielt die Koblenzer Gruppe einen Platzverweis für das Stadtgebiet Trier und wurde unter Polizeibegleitung aus der Stadt eskortiert. Eine Absuche am Auseinandersetzungsort in der Güterstraße ergab, dass auch dort vor der Kontrolle Schutzausrüstung wie Handschuhe und Mundschutz sowie Sturmhauben abgelegt worden war.

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Der Einsatzort in der Güterstraße musste für den fließenden Verkehr in der Zeit zwischen 19.20 Uhr und ca. 21.00 Uhr voll gesperrt werden und war nicht mehr passierbar.

Der zuständige Fußballverband wurde über die Vorfälle in Koblenz und Trier in Kenntnis gesetzt und prüft Sanktionen gegen beide Vereine, die bis hin zu einem Ausschluss der Mannschaften vom laufenden Spielbetrieb führen könnten. Bereits jetzt ist von einer Spielortverlegung der Eintracht für anstehende Spiele im Großraum Koblenz die Rede.

Der Leiter der Polizeiinspektion Trier, Herr Polizeioberrat Christian Hamm betont, dass am vergangenen Wochenende rote Linien überschritten worden waren und man ganz entschieden und entschlossen präventiv sowie repressiv der jüngsten Entwicklung Einhalt gebieten wird. Eine Reihe von Ermittlungsverfahren, wie schwerer Hausfriedensbruch, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung sowie tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte sind bereits eingeleitet worden.

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